Worum es geht
Du möchtest endlich den Durchblick in deinen Finanzen – aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Diese Folge nimmt dich mit zurück auf die grüne Wiese: Wie legst du den Grundstein für ein funktionierendes Haushaltsbuch – ganz ohne Druck, Überforderung oder Datenwust? Egal ob kompletter Neuanfang oder Neustart nach Frust – du bekommst Impulse, wie du mit Leichtigkeit Struktur in deine Geldflüsse bringst. Hör rein und finde heraus, wie du den Überblick gewinnst, der wirklich zählt.
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Transkript
Folge 23 zum Nachlesen · 8 Minuten Lesezeit
Wie starte ich eigentlich am allerbesten mit meinem Haushaltsbuch? Und zwar egal, ob du gerade komplett am Anfang stehst, ob du ein riesengroßes Chaos in deinen Finanzen hast, ob du vielleicht auch schon ziemlich viel versucht hast beziehungsweise vielleicht auch schon länger Haushaltsbuch führst, aber damit nicht so richtig happy bist. In dieser Folge möchte ich darüber sprechen, wie ich dir raten würde, da ranzugehen, das Thema zu starten. Und ja, im Grunde: Wenn du heute auf der grünen Wiese anfängst und bei null anfängst, was ist zu tun, worum geht es? Das ist heute das Thema in dieser Folge, und ich wünsche dir viel Spaß dabei.
Zu Beginn eine Sache, die mir ganz wichtig ist, einmal zu erwähnen, weil es doch so häufig dazu kommt, dass Menschen dort sehr, sehr viel Druck empfinden, wenn es darum geht, Haushaltsbuch zu führen. Ja, man neigt schnell dazu, das Thema viel zu groß zu machen und meistens irgendwie schon darüber nachzudenken, wie das Ergebnis aussehen soll. Man ist schon bei irgendwelchen Auswertungen, bevor man überhaupt wirklich begonnen hat. Deswegen möchte ich einmal ganz kurz darauf schauen, was denn wirklich eigentlich das Ziel sein sollte, auf das du hinarbeitest, wenn du Haushaltsbuch führst, beziehungsweise was du dir als Fixpunkt setzen solltest, wenn du dort ein erfolgreiches Haushaltsbuch führen willst und auch wichtige Erkenntnisse ziehen willst.
Und zwar ist das eine Fragestellung beziehungsweise ein Ziel. Das Haushaltsbuch sollte aus meiner Sicht, meiner Erfahrung nach, nur dazu dienen, wirklich eine klare Monatsbilanz zu haben. Was heißt das? Du sollst wissen, was du auf den Monat berechnet an Einnahmen hast und an Ausgaben hast. Und wenn du das weißt und gegenüberstellst und es schaffst, dass das ausgeglichen ist, dann wirst du niemals im Leben Geldprobleme haben, logischerweise. Wenn du es schaffst, mit deinem Einkommen deine Ausgaben zu decken, dann hast du keine Probleme. Und das ist das große Ziel, das du eigentlich erst mal nur hast, um erfolgreich Haushaltsbuch zu führen. Es geht noch gar nicht darum, Auswertungen zu fahren, oder es geht noch gar nicht darum, etwas zu optimieren, sondern Haushaltsbuch führen ist erst mal nur, hinzubekommen, dass du mit deinen aktuellen Einnahmen deine Ausgaben bewerkstelligen kannst. Und das sollte das Ziel sein von deinem Haushaltsbuch, dass du im Endeffekt sehen kannst: Okay, ich habe folgende Monatsbilanz.
Und wenn du jetzt daran gehst und dein Haushaltsbuch führen willst, dann unterteile ich deine Finanzen gerne nicht nur in Einnahmen und Ausgaben, sondern in drei unterschiedliche Geldflüsse. Das Erste ist relativ trivial und einfach und klar: Was sind deine Einnahmen? Das Wichtigste hierbei ist zu beachten, dass wir, wenn wir von Monatsbilanz sprechen, alle deine Ausgaben immer auf den Monat berechnen wollen, beziehungsweise natürlich auch deine Einnahmen in dem Fall. Das heißt also, du solltest darauf achten, dass du, wenn du deine Einnahmen erfasst, das Ganze auch auf den Monat bringst. Denn es gibt logischerweise auch Einnahmen, die nicht unbedingt monatlich kommen, oder, natürlich ganz wichtig zum Beispiel für Selbstständige, dass Einnahmen sehr schwankend sind.
Und dementsprechend würde ich dir an der Stelle dazu raten, einen Mittelwert zu bilden beziehungsweise dir zu überlegen: Was ist denn wirklich ein Wert, mit dem du wirklich rechnen kannst, den du monatlich zur Verfügung hast? Denn das ist so ein bisschen der Fixpunkt in deinem gesamten Haushaltsbuch, dass du weißt: Okay, Summe X ist das, was ich an Geld im Monat zur Verfügung habe. Das ist das Erste, was du erfassen solltest. In der Regel ist das für die meisten, die ein normales Angestelltenverhältnis haben, relativ einfach zu beantworten. Du musst einfach auf deinen Gehaltszettel gucken und weißt: Okay, das ist Summe X. Die habe ich jeden Monat zur Verfügung. Damit muss ich auskommen. Und das ist der erste Schritt beim Haushaltsbuchführen.
Kommen wir zum zweiten Geldfluss, den du für dein Haushaltsbuch ermitteln solltest. Ich unterteile nämlich deine Ausgaben in Fixkosten, also Kosten, die auf jeden Fall auf dich zukommen, wo du ganz genau weißt: Okay, Summe X kommt zum Beispiel jeden Monat auf mich zu oder auch einmal im Jahr, aber die ist fix. Und auf der anderen Seite gibt es Flexkosten, so nenne ich die. Das sind flexible Ausgaben, die natürlich auch jeden Monat auf dich zukommen können, die du aber nicht so klar benennen kannst. Und deswegen mache ich da eine klare Trennung zwischen Fixkosten und Flexkosten.
Fangen wir an mit Fixkosten. Fixkosten kannst du im Grunde auch meistens relativ einfach ermitteln. Das ist eine einmalige Liste, die du erstellst, beziehungsweise einmalig kannst du die erstellen. Und dann ist es natürlich so, dass auch Fixkosten sich verändern, dass da was Neues hinzukommt oder irgendetwas wegfällt. Dementsprechend ist das schon eine dynamische Liste, aber es ist eine Liste, die du im Grunde einmal erst mal erstellst. Und dementsprechend, wie schon der Name sagt, das sind die fixen Kosten. Du hast einen klaren – okay, alles klar: Ich habe folgende Einnahmen, und demgegenüber stehen schon mal folgende Fixkosten, die jeden Monat auf dich zukommen. Und auch da gibt es natürlich das Thema, dass nicht alle Fixkosten monatlich laufen. Deswegen ist es aus meiner Sicht sinnvoll – das ist das, was ich immer empfehle, das ist auch das, was wir in unserer App OnePeek machen –, alles auf den Monat zu berechnen. Das heißt also, Ausgaben, die einmal im Jahr fix auf dich zukommen, berechnest du auf den Monat runter. Dann weißt du hinterher, du hast an alles gedacht. Alle Ausgaben sind in deiner Monatsbilanz drin, und das ist das, woran du dich ja orientieren willst.
Und der dritte Geldfluss sind dann deine Flexkosten. Das heißt also deine flexiblen Ausgaben, deine flexiblen Kosten. Also alles das, was so über den Monat anfällt, wo du im Prinzip zwischendurch entscheidest, Kaufentscheidungen triffst, die du so nicht unbedingt fest planen kannst, die aber einfach logischerweise so in deinem Alltag passieren. Alles, was nicht fix ist, fällt unter Flexkosten. Ob das jetzt Einkäufe sind, ob das irgendwelche Dinge sind, die du dir kaufen möchtest, völlig egal. All das musst du natürlich erfassen und auch eine Liste pflegen, in welcher Form du es auch immer machst. Aber darüber brauchst du eine Übersicht. Logischerweise, wenn du hinterher zu deiner Monatsbilanz kommen willst, brauchst du eine Übersicht deiner flexiblen Kosten.
Und hier geht es so ein bisschen darum, das zu ermitteln. Das ist meistens ein bisschen schwierig, wenn man das noch nie gemacht hat. Aus dem Grund, weil man darauf einfach erst mal eine Gewohnheit aufbauen muss, das überhaupt aufzuschreiben. Wenn man bisher gewohnt ist: Ich gebe halt Geld aus, und ja, dann gehe ich weiter, und dann vergesse ich das Ganze – dann hat man da so ein bisschen die Herausforderung, sich erst mal anzutrainieren, das Ganze dann auch wirklich aufzuschreiben, beziehungsweise für sich einen Weg zu finden. Und darum geht es ja häufig auch in dem Podcast: wie wir es schaffen, das auch im Blick zu behalten beziehungsweise dann in unsere Monatsbilanz mit einfließen zu lassen, damit wir hinterher mit unserem Geld gut auskommen und auch einen Überblick darüber haben, wo wir denn eigentlich unser Geld wirklich ausgeben, um unser Verhalten logischerweise dementsprechend auch anzupassen oder anpassen zu können. Weil wenn wir das nicht sehen, wenn wir diese ganzen Werte, Zahlen nicht haben, wo unser Geld hingeht, dann können wir auch nichts korrigieren. Und deswegen ist es ja so wertvoll, Haushaltsbuch zu führen.
Und genau: Wenn du eine vernünftige Monatsbilanz haben willst, musst du anfangen, deine Flexkosten zu erfassen. Lass dir damit Zeit, bau erst mal eine Gewohnheit auf, geh da erst mal entspannt ran. Das macht die Sache meistens deutlich einfacher. Wichtig ist nur, dass du verstehst: Wenn du eine vernünftige Monatsbilanz haben willst, brauchst du deine Flexkosten.
Jetzt noch einmal zusammengefasst: Was ist unser Ziel? Wenn wir anfangen, Haushaltsbuch zu führen, fokussier dich nicht auf Dinge wie irgendwelche Auswertungen, fokussier dich nicht auf irgendwelche riesengroßen Excel-Tabellen oder irgendwelche Diagramme. All das sollte dich am Anfang gar nicht interessieren. Beziehungsweise, ja, worum geht es eigentlich wirklich? Und zwar um deine Monatsbilanz, dass du es schaffst, mit dem Geld, das du zur Verfügung hast, auszukommen. Und das zeigt dir logischerweise deine Monatsbilanz.
Und deine Monatsbilanz ermittelst du wie folgt: Als Allererstes brauchst du natürlich deine Einnahmen auf den Monat gerechnet. Du musst wissen: Wie viel Geld habe ich im Monat überhaupt zur Verfügung? Dann ist es sinnvoll, deine Fixkosten zu ermitteln. Also das, was auf jeden Fall jeden Monat eingeplant werden muss. Das kann auch etwas sein, was jährlich läuft. Dann würde ich es auf den Monat runterrechnen. Das sind deine Fixkosten. Und dann gibt es natürlich noch deine flexiblen Ausgaben, deine Flexkosten, die du erfassen solltest. Und ja, das ist meistens so ein bisschen die größte Herausforderung daran, weil man da laufend dranbleiben muss. Aber wenn du den klaren Überblick behalten willst, wenn du eine klare Monatsbilanz haben willst, dann ist das der notwendige Weg.
Und ich kann dir sagen, das lohnt sich. Denn wenn du das einmal als Gewohnheit aufgebaut hast und nicht mehr aus dem Blick verlierst, dann wird dir dein Haushaltsbuch sehr, sehr viele Erkenntnisse bringen. Nicht nur über dich als Person, was so deine Prioritäten sind, sondern natürlich auch für deine finanzielle Entwicklung. Und wenn du es schaffst, deine Monatsbilanz jeden Monat ausgeglichen zu gestalten, oder jedenfalls in den meisten Fällen, dann wirst du keine finanziellen Probleme haben. Dann wirst du auch deine finanziellen Ziele erreichen. Und deswegen ist es so wertvoll, Haushaltsbuch zu führen und deine Monatsbilanz zu kennen.
Wenn du damit startest und bisher noch keine Ahnung hast, wie du da rangehst, dann empfehle ich dir natürlich unsere App OnePeek. OnePeek ist genau dafür ausgelegt, dass du deine Monatsbilanz relativ schnell und klar immer im Überblick hast. Und deswegen wäre mein Rat an dich: Starte doch mit OnePeek. Schau dir das mal an. Wenn du damit klarkommst, ist es wahrscheinlich das Werkzeug dafür, um immer den klaren Überblick über deine Finanzen zu haben. Ich bedanke mich bei dir fürs Zuhören und wünsche dir alles Gute, viel Erfolg damit. Bis zum nächsten Mal.
Der nächste Schritt: Bring Struktur in deine Finanzen
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