GELDVERSTEHEN
Cover des GELD VERSTEHEN Podcasts
FOLGE 5 · 13. MÄRZ 2025 · 10 MIN

So bleibt endlich (mehr) Geld am Monatsende übrig

Worum es geht

Kennst du das Gefühl, dass dein Geld einfach verschwindet? Kaum ist der Monat vorbei, ist auch das Konto wieder leer. Woran liegt das? Und vor allem: Wie kannst du das ändern?

In dieser Folge erfährst du:

✅ Warum dein Geld „einfach so“ durchgeht

✅ Warum der klassische Spar-Ansatz (die harte Tour) meist nicht funktioniert

✅ Wie du mit einem simplen Trick automatisch mehr Geld behältst

Es geht nicht ums Verzicht oder Krampf-Sparen – sondern darum, smarter mit deinem Geld umzugehen. Und das Beste: Wenn du es richtig machst, fühlt es sich nicht einmal nach Sparen an!

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Transkript

Folge 5 zum Nachlesen · 7 Minuten Lesezeit

Wie schaffe ich es, am Ende des Monats mehr Geld überzubehalten? Diese Folge ist genau für dich, wenn es dir aktuell schwerfällt, dein Geld zusammenzuhalten. Wenn das Geld nur so durchgeht und du dich fragst: Wie schaffe ich es eigentlich, dass am Ende des Monats mehr oder vielleicht auch konstant Geld übrig bleibt? Genau das geht sehr, sehr vielen Menschen so. Und in dieser Folge möchte ich dir zwei Möglichkeiten aufzeigen, das in Zukunft anders zu halten. Die erste nenne ich den harten Weg und die zweite den smarten Weg.

Schauen wir uns also den ersten Weg an. Ich nenne diesen hier den harten Weg. Warum? Das erfährst du gleich. Die Ausgangssituation ist folgende: Das Geld geht nur so durch. Am Ende des Monats ist es weg. Was ist eigentlich dann das Problem? Ganz klar, natürlich: Du hast es im Grunde ausgegeben. Was tun? Was kannst du machen? Das Erste, was einem meistens einfällt, ist natürlich: weniger ausgeben. Was bedeutet, dass du deine Ausgaben zusammenstreichst. Das heißt auch, du fängst an, auf gewisse Dinge zu verzichten. Und das ist wahrscheinlich das, was die meisten Menschen in dieser Situation einfach versuchen. Vielleicht ein bisschen krampfhaft sogar, das Geld zusammenzuhalten. Funktioniert das? Natürlich, absolut funktioniert das. Ist ja auch eine logische Konsequenz. Wenn du einfach weniger Geld ausgibst und dir verbietest, vielleicht sogar Geld auszugeben, bleibt auch Geld über. So simpel ist das. Aber wie wir alle wissen: Das ist alles andere als einfach. Und deswegen nenne ich den ersten Weg die harte Tour.

Bevor wir uns jetzt allerdings einen anderen Weg, den smarteren Weg, anschauen, möchte ich einmal ganz kurz darauf schauen, was grundsätzlich eigentlich die Problematik ist. Denn das Rezept ist logischerweise super einfach. Im Grunde, wenn du mehr übrig behalten willst, musst du weniger Geld ausgeben. Was ist daran aber das Problem, wenn du das so löst wie eben beschrieben? Das Problem ist, dass dein Fokus beim Verzichten ist. Und Verzichten bedeutet, du musst dich einschränken. Das ist mit Sicherheit verbunden mit Einbuße von Lebensqualität, und ich vermute, das ist im Grunde höchstwahrscheinlich nicht das, was du eigentlich möchtest. Kannst du ja gerne mal prüfen. Hast du darauf Lust? Macht das Spaß? Glaubst du vielleicht auch selber, dass das langfristig funktioniert? Wahrscheinlich eher nicht.

Und deswegen nenne ich den Weg so häufig gerne Crashdiät. Funktioniert immer, wenn man sie durchzieht, aber ist natürlich super hart. Dann gibt es ja auch oft den Jo-Jo-Effekt, der das Ganze wieder zunichtemacht und dafür sorgt, dass das Ganze langfristig keine Chance hat zu funktionieren. Ich vermute mal, du willst dein Leben eigentlich gerne genießen, dich vielleicht auch frei fühlen, entspannt ausgehen, dein Geld ausgeben. Und du willst dir eigentlich nicht so viel über das Thema Geld Gedanken machen. Dann ist dieser Weg sehr schwer zu gehen.

Schauen wir uns die gleiche Ausgangssituation noch mal an. Das Geld geht nur so durch, am Ende des Monats ist alles weg. Und nun? Ja. Also wenn bisher nicht genug Geld übrig bleibt, warum ist das eigentlich so? Ich glaube, wenn das so ist bei dir, dann ist es dir aktuell schlichtweg noch nicht wichtig genug. Oder anders gesagt: Es sind dir andere Dinge wichtiger. Konsum, vielleicht auch nicht genau hinzuschauen, bequem sein – das ist dir bisher wichtiger gewesen. Auf jeden Fall lässt du es gerade zu, dass das Geld nur so durchgeht. Dagegen spricht ja auch nichts. Also grundsätzlich ist das ja auch okay. Das ist nicht richtig oder falsch. Es funktioniert halt nur nicht, wenn du eigentlich dein Geld zusammenhalten willst.

Und daher muss sich daran etwas ändern, und zwar deine Priorität. Deine Prioritäten müssen sich verschieben. Es muss dir erst mal wichtiger werden. Und nicht nur: Es wäre schön, wenn Geld überbleibt. Denn dann wird sich nichts ändern. Dann wirst du nichts ändern. Dann ist das Geld weiterhin weg. Das darf dir wirklich wichtig werden. Klingt logisch. Dann schauen wir uns doch jetzt mal an, wie du das anstellst.

Wie schaffst du es jetzt, dass Geldbehalten dir so wichtig ist, dass es klappt? Dafür möchte ich dir jetzt einen sehr simplen Trick verraten. Denn was ich dir sagen kann, ist, dass du eine Sache wissen musst: Du musst wissen, wo dein Geld aktuell wirklich hinfließt. Du musst rausfinden, was deine Geldfresser sind. Du musst deine Geldfresser kennenlernen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du schon Ideen dazu hast, was das sein könnte, aber genau das meine ich nicht. Es reicht nämlich nicht, vielleicht so eine Vermutung zu haben, aber keine Gewissheit, wo dein Geld wirklich verloren geht. Und ich habe eine These: Wenn du eigentlich gerne mehr Geld überbehalten möchtest, aber es noch nicht klappt, dann hast du einfach noch nicht rausgefunden, wo dein Geld verloren geht. Und das ist es, worum es geht. Der erste Schritt ist wirklich immer, dir bewusst zu machen: Was ist dir aktuell wichtiger als Geldbehalten?

Du musst klar bekommen, wofür du dein Geld wirklich ausgibst. Ich habe das so oft erlebt, und eigentlich war es in jeder Zusammenarbeit dasselbe Thema. Wenn du es dir einmal vernünftig bewusst gemacht hast, wo du dein Geld ausgibst, tauchen Dinge auf, die du jetzt nicht auf dem Schirm hast oder einfach nicht bewusst hast, welchen Anteil die wirklich ausmachen. Und ich bin mir sicher, da sind ganz, ganz viele Dinge auch bei dir, wo du sagst: Eigentlich brauche ich das nicht. Und das meine ich: Das sind die wahren Geldfresser, die hat jeder. Die Dinge werden dir auch nicht wehtun, wenn du darauf verzichtest. Und eigentlich ist es dann auch kein Verzichten mehr. Du musst dann eigentlich gar nicht mehr verzichten, sondern kannst dich von unnötigem Ballast befreien. Denn wahrscheinlich wird es eher so sein, dass, wenn du herausgefunden hast, wo du dein Geld verlierst, es dir eher wehtun wird, wenn du in Zukunft nicht darauf verzichtest.

Und das meine ich mit Prioritäten. Und dann drehen sich auch die Dinge. Und dann wird es dir auch viel leichter fallen, dein Geld zusammenzuhalten. Ich bin sicher, es gibt aktuell Dinge, für die du Geld ausgibst, die dir eigentlich viel weniger wichtig sind als vielleicht dein Vermögensaufbau oder Geldbehalten oder wie du es nennen möchtest. Und wenn du das klar hast, dann wird es dir auch mit Leichtigkeit gelingen, mehr Geld bei dir zu behalten. Manchmal braucht es Zeit, das zu erkennen, aber genau das macht den Unterschied. Und ich kann dir versprechen: Wenn du das siehst, veränderst du dein Verhalten automatisch. Dann passt du deine Gewohnheiten an. Und das ist es, worum es geht.

Die Lösung, um mehr Geld zu behalten, ist relativ simpel. Das funktioniert natürlich über die harte Tour, Verzichten und Zusammenstreichen. Ist aber meistens anstrengend und eigentlich auch nicht langfristig von Erfolg gekrönt. Was meiner Erfahrung nach viel besser und nachhaltiger funktioniert, ist es, sich bewusst zu machen, dass das Thema dich schon lange begleitet. Gewohnheiten unterwegs bist, und das Thema Finanzen wird auch weiterhin in deinem Leben bleiben. Deswegen solltest du nicht das Ziel haben, das Thema über Nacht zu lösen, sondern dir eine Lösung zu suchen, die wirklich alltagstauglich ist und die dir nicht die Energie abzieht und auch nicht die Lebensfreude nimmt.

Und ich empfehle dir einen deutlich smarteren Weg, und der ist: zuerst einmal überhaupt verstehen, wo dein Geld eigentlich wirklich hinfließt. Also wirklich hinzuschauen und so deine Prioritäten und deine wahren Geldfresser zu erkennen. Also das, wo dein Geld wirklich verloren geht. Und dann passiert es meistens wie automatisch, dass du deinen Konsum und dein Ausgabeverhalten anpasst und dass dir Geldbehalten nach und nach erstens wichtiger wird und vor allem dann auch leichter fallen wird. Weil du genau weißt, wo dein Geld sonst verloren geht, kannst du es anpassen und verändern. Und wenn du jetzt Lust hast, damit zu starten, dann empfehle ich dir meine App OnePeek, denn die nimmt dich an die Hand, deine Geldflüsse erst mal zu erfassen und so zu verstehen, wo aktuell dein Geld verloren geht. Dabei wünsche ich dir viel Erfolg. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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