GELDVERSTEHEN
Cover des GELD VERSTEHEN Podcasts
FOLGE 19 · 19. JUNI 2025 · 8 MIN

Die häufigste Ursache für Geldprobleme

Worum es geht

Was ist der wahre Grund dafür, dass viele Menschen trotz regelmäßigem Einkommen nie das Gefühl haben, mit ihrem Geld wirklich klarzukommen? In dieser Folge decken wir einen Denkfehler auf, dem viele von uns unbewusst folgen – und der uns davon abhält, finanziell entspannter und zufriedener zu leben. Du erfährst, warum der erste Impuls oft in die falsche Richtung geht und was stattdessen wirklich zählt, wenn du mit deinen Finanzen weiterkommen möchtest.

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Transkript

Folge 19 zum Nachlesen · 4 Minuten Lesezeit

In dieser Folge möchte ich ein Thema zur Sprache bringen, das ja häufig so ein bisschen für Verwirrung sorgt beziehungsweise für einen falschen Ansatz, wenn man mit seinen Finanzen besser dastehen möchte. Und zwar ist das die häufigste Ursache für Geldprobleme. Und ich meine hier nicht unbedingt nur wirklich Geldprobleme, also wenn du wirklich in Schwierigkeiten stehst, sondern was der häufigste Grund ist, der Menschen davon abhält, erst mal überhaupt entspannt, zufrieden und happy mit ihren Finanzen zu sein, und auf der anderen Seite auch ein gewisses Wachstum auf dem Konto zu sehen beziehungsweise eine positive Entwicklung in ihren Finanzen.

Was ist der erste Impuls, wenn wir immer wieder merken, wir kommen mit dem Geld nicht aus, wir schaffen es nicht, Geld bei uns zu behalten beziehungsweise unseren Kontostand zum Wachsen zu bringen? Und wir merken auch, wir sind gar nicht so richtig happy. Finanzen sind eher so ein Stresspunkt. Finanzen machen eher immer nur ein bisschen Druckfaktor, da ist immer Druck da, und sie machen einen nicht zufrieden, sondern das ist ein permanent latentes Thema, das einen irgendwie belastet.

Der erste Impuls ist meistens: Ich brauche mehr Geld. Ich habe einfach zu wenig Geld, und daran liegt es. Und das ist der Schlüssel: Wenn ich mehr Geld hätte, dann hätte ich dieses Problem nicht. Weil logischerweise in dem Moment das Gefühl da ist: Es fehlt mir einfach an Geld. Wenn ich etwas nicht bezahlen kann oder die Dinge, die ich mir leisten möchte, nicht bezahlen kann, dann ist das Gefühl da, ich bräuchte mehr Geld. Das ist es aus meiner Sicht meistens nicht. Also es gibt bestimmte Situationen, in denen es auch mal so ist, dass jemand zu wenig Geld hat. Aber in den allermeisten Fällen ist das Thema nicht: Ich brauche mehr Geld.

Denn das kann ich auch sagen, und in meinem Coaching sehe ich das auch immer wieder: dass Menschen mit den gleichen Themen zu mir kommen, aber komplett unterschiedliche Lebenssituationen haben. Das heißt also, es kommen da Menschen, die haben ein relativ geringes Einkommen, aber es kommen auch Menschen, die haben ein sehr gutes Einkommen und eine sehr komfortable Lebenssituation. Deswegen kann ich ganz klar sagen: Meistens ist mehr Geld nicht die Lösung für das Thema Geldprobleme. Weil ganz einfach mit mehr Geld meistens erst mal unser Lebensstandard steigt und die Situation die gleiche bleibt. Das heißt also: Wenn wir eine Gewohnheit haben, unser Geld auszugeben, geben wir das Geld auch aus, wenn wir mehr Geld haben. Und deswegen ist mehr Geld schon mal nicht pauschal die Lösung für Geldprobleme.

Was ist das Problem? Wir haben das Gefühl, das Geld reicht nicht. Aber es liegt nicht daran, dass wir zu wenig Geld haben. Es liegt an unseren eigenen Mustern. Wenn wir das Geld, das wir zur Verfügung haben, ausgeben, ist das Geld weg. Das größte Problem, das Menschen haben, die mit ihren Finanzen nicht so auskommen, ist einfach nur eine fehlende Planung. Was meine ich damit? Das Leben ist meistens sehr, sehr dynamisch, sehr, sehr chaotisch, und genauso unsere Ausgabenlage. Wer dort keinen klaren Plan in seinen Finanzen hat, das heißt also, sich Gedanken macht, was denn in Zukunft für Kosten auf einen zukommen könnten, dafür vielleicht Rücklagen bildet, der Vermögensaufbau, hat fast keine Chance, Geld bei sich zu behalten, und wird immer automatisch in der Schleife bleiben, das Geld ein Mangelfaktor. Du wirst das gleiche Verhalten an den Tag legen.

Deswegen brauchst du unbedingt einen glasklaren Plan, wie du mit deinem Geld umgehst. Ein ganz großer Schlüssel ist im ersten Moment, sich bewusst zu machen, wie gerade die aktuelle Situation aussieht. Wie du dein Geld ausgibst, zu verstehen, wie du handelst, wie deine Routinen sind, wo dein Geld wirklich hingeht. Das brauchst du aus meiner Sicht glasklar, schwarz auf weiß, um dann Dinge verändern zu können und daraufhin einen glasklaren Plan aufzustellen. Das ist der Schlüssel, um Geldprobleme langfristig wirklich aus der Welt zu schaffen und deine Finanzen so aufzustellen, dass es dir wirklich auch Spaß macht. Das heißt, du brauchst in irgendeiner Form einen klaren Plan, wie du mit deinem Geld umgehst. Ansonsten ist das Geld einfach weg. Das liegt so ein bisschen in der Natur der Dinge. Dementsprechend ist mehr Geld in erster Linie nicht die Lösung, sondern du brauchst einen klaren Plan. Und dann macht es vielleicht auch Sinn, über mehr Geld nachzudenken, wenn du es schaffst, mit dem Geld gut auszukommen.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Das häufigste Problem, wenn wir mit dem Geld nicht auskommen, ist nicht, dass wir zu wenig Geld haben, sondern eine mangelnde Planung, die den meisten Menschen fehlt. Es wird uns leider nirgendwo beigebracht, wie wir das machen. Dann geht das Geld so durch, das ist dann ganz normal. Du brauchst also einen glasklaren Plan, wie du dich mit deinem Geld aufstellst, dass du auch anfängst, Rücklagen aufzubauen, dass du anfängst, Vermögensaufbau einzuplanen. Ansonsten ist das Geld einfach weg und wird ganz automatisch ausgegeben. Weil du bisher das Verhalten und die Gewohnheiten dafür aufgebaut hast. Und dementsprechend musst du diese dann über einen glasklaren Plan verändern, wenn du es schaffen möchtest, mit deinem Geld besser auszukommen und natürlich auch damit zufrieden zu sein. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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