Worum es geht
Kennst du das Gefühl, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist? In dieser Folge sprechen wir über eine weit verbreitete finanzielle Herausforderung, die viele Menschen Monat für Monat begleitet – und die oft viel tiefer liegt, als man denkt.
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Transkript
Folge 28 zum Nachlesen · 8 Minuten Lesezeit
Warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig? Wer kennt diesen Spruch nicht? Und vor allem, ja, wer kennt die Situation nicht? Denn das hat wahrscheinlich auch jeder schon mal so erlebt, dass man denkt: Okay, wie konnte denn diesen Monat das Geld nur so durchgehen? Und ja, wie schaffe ich es irgendwie, den Monat durchzuhalten? Das kommt halt mal vor und ist aus meiner Sicht auch grundsätzlich nicht schlimm, wenn das mal vorkommt. Und auch der Spruch ist vielleicht ganz witzig, wenn man den mal mit einem Augenzwinkern sagt. Aber, und das ist leider für viele Menschen irgendwie die Realität: Wenn das dein Normalzustand ist, dann ist das Ganze überhaupt nicht witzig.
Denn wenn man jeden Monat in dieser Situation ist, dann ist das auf der einen Seite nicht nur super nervig und anstrengend, weil du dich von Monat zu Monat hangelst, sondern auf der anderen Seite natürlich auch ein riesengroßes Problem. Du wirst so niemals auf den grünen Zweig kommen beziehungsweise niemals finanziell erfolgreich sein und dich vielleicht auch fürs Alter absichern. Vermögen aufbauen und all diese Dinge sind für dich so in weiter Ferne. Und deswegen, falls es dir so geht, dann ist diese Folge genau richtig für dich. Denn wir schauen uns an, welcher grundsätzliche Fehler dahintersteckt, und natürlich auch, was du tun kannst, um aus dieser Situation herauszukommen.
Starten wir mit dem Problem, was dahintersteckt, beziehungsweise, ja, mit einem aus meiner Sicht der größten, ich nenne es mal, unbewussten Fehler im Umgang mit Geld. Der ist auf jeden Fall sehr, sehr verbreitet und ist aus meiner Sicht die Grundlage für dieses Problem, dass Menschen im Prinzip mit dem Geld nicht so richtig gut auskommen. Und zwar steckt natürlich hinter dieser Situation, dass dein Geld im Monat nicht reicht, ein gewisses Verhalten. Und dieses Verhalten, das haben wir uns logischerweise irgendwann mal antrainiert. Also im Prinzip das Geld auszugeben, was du hast. Es gibt dazu auch einen Begriff. Das nennt sich das Gesetz der Verschwendung. Das kannst du auch bei Wikipedia nachlesen. Ich habe das schon öfter mal im Podcast erwähnt. Welches besagt, dass deine Ausgaben immer bis an den Rand deines Einkommens steigen, und zwar relativ automatisch.
Und häufig steckt dahinter ein tief verankerter Denkfehler, der so ein bisschen vielleicht auch aus der Kindheit stammt beziehungsweise von ganz, ganz vielen Menschen in der Kindheit so gelebt wurde. Denn da haben wir Taschengeld bekommen. Das Geld konnten wir ausgeben, wie wir wollten, es hatte gar keine Konsequenzen. Es war überhaupt nicht schlimm, wenn wir das Geld im Endeffekt sofort wieder ausgegeben haben. Denn wir hatten natürlich keine Verantwortung für irgendwelche größeren Themen. Es sind keine größeren Ausgaben auf uns zugekommen. Wir mussten keine Rücklagen bilden, sondern konnten das Geld, was wir da zur Verfügung hatten, einfach ausgeben. Und wenn es weg war, war es weg.
Und genau so verhalten sich leider aber viele Menschen auch im späteren Leben. Dementsprechend werden solche Verhaltensweisen häufig ganz unbewusst mitgenommen. Und das führt dann einfach dazu, dass ganz, ganz viele Menschen da draußen von Gehalt zu Gehalt planen. Das heißt also, immer in dem Rhythmus vom nächsten Geldeingang zu denken. Und das ist aus meiner Sicht der ganz große Fehler, dass wir viel zu kurzfristig denken. Und das führt dazu, dass das Geld dann im Endeffekt natürlich immer weg ist und wir gar nicht aus so einer Abwärtsspirale rauskommen. Und wenn du das tust, wirst du die Schwierigkeit haben, dass du natürlich immer wieder von Neuem beginnst und nie wirklich auf einen grünen Zweig kommst. Das ist nämlich einfach viel zu kurzfristig gedacht.
Deswegen auch die Idee von OnePeek, das Ganze auf ein solides Fundament zu stellen, einen langfristigen Plan zu etablieren. Und dafür musst du dich halt von dem Gedanken, von Monat zu Monat beziehungsweise von Einkommen zu Einkommen zu leben, verabschieden und einen langfristigen Plan verfolgen. Und das geht nur, wenn du wirklich deine wahre Monatsbilanz kennst.
Deswegen schauen wir uns jetzt an, was du stattdessen tun solltest. Wenn du daran gewöhnt bist, dich ja irgendwie immer nur so durchzuhangeln, und hoffst, dass schnell wieder Geld reinkommt, weil dein Konto schon wieder leer ist, dann erscheint es für dich aktuell vielleicht unmöglich, einen langfristigen Plan zu verfolgen. Aber aus meiner Sicht solltest du es unbedingt versuchen, da Schritt für Schritt rauszukommen. Also dass du es schaffst, dass hinterher nicht immer nur die Null steht, sondern dass konstant etwas übrig bleibt und du dich nach und nach aus dieser Situation heraushangeln kannst.
Wie schaffst du das? Also, was wir schon gesagt haben: Du brauchst natürlich einen langfristigen Plan, und der langfristige Plan verfolgt natürlich, dass du es schaffst, jeden Monat so ein bisschen übrig zu behalten. Und dafür ist es ganz, ganz wichtig, den ersten Schritt zu gehen. Der erste Schritt ist, zu erkennen, was du wirklich im Durchschnitt im Monat ausgibst. Und dazu gehören nämlich auch Ausgaben, die nicht unbedingt im aktuellen Monat laufen, sondern vielleicht auch erst in zwei, drei Monaten auf dich zukommen können oder regelmäßig am Anfang des Jahres. Das sind die Summen, die, wenn du sie nicht mit eingeplant hast, natürlich deinen Monat sprengen. Und meistens haben wir solche Summen, die wir gar nicht so wirklich auf dem Schirm haben, dann doch relativ regelmäßig.
Diese Summen musst du anfangen mit einzuplanen und im besten Fall dafür anfangen, Rücklagen aufzubauen. Und zwar nicht logischerweise in dem Moment zu handeln, wenn sie auftauchen, sondern sie jeden Monat mit einzuplanen. Denn ganz häufig haben wir solche Ausgaben, und die vergessen wir. Genau deswegen ist das Konzept von OnePeek genau so aufgebaut, dass wir wirklich alle Ausgaben mit reinrechnen und im Prinzip erst mal alles erfassen, was du wirklich an Kosten in deinem Leben hast. Und das sollte definitiv dein erster Schritt sein, sodass du deinen wahren monatlichen Spielraum kennst. Und nicht nur das, was gerade auf dein Konto reinkommt, da siehst beziehungsweise dann dein Einkommen siehst und damit arbeitest und damit losläufst und das Geld ausgibst, sondern dir bewusst machst: Okay, ich habe eigentlich nur Summe XY zur Verfügung, weil dort andere Ausgaben auf dich warten.
Das ist der erste Schritt, zu erkennen: Was ist dein wahrer monatlicher Spielraum? Und das schaffst du, wenn du da mal, ich nenne das, deine wahre monatliche Bilanz erstellst. Das heißt also, du musst dich hinsetzen und aufschreiben, was alles an Kosten wirklich in deinem Leben stattfindet, das Ganze auf den Monat rechnen, und das ist der Wert, an dem du dich in Zukunft orientieren solltest. Das ist also der erste Schritt: dich nicht an deinem Kontostand zu orientieren, was wirklich auf deinem Konto ist, sondern an dem, was du wirklich zur Verfügung hast.
Noch einmal zusammengefasst: Es gibt diesen ja witzig gemeinten Spruch: Warum ist am Ende des Geldes häufig noch so viel Monat übrig? Das ist alles nicht so schlimm, wenn du da mal reinrutschst, wenn das auch mal passiert, dass ein Monat mal teurer wird. Aber es betrifft natürlich viele Menschen da draußen regelmäßig beziehungsweise vielleicht sogar jeden Monat. Sprich, diese Menschen sind in einer Situation, wo sie immer nur von Einkommen zu Einkommen leben und sich im Prinzip ja darauf ausrichten, wann wieder das neue Geld kommt, um das wieder auszugeben. Und genau das ist natürlich erstens Stress, das macht keinen Spaß, weil man natürlich immer sehr limitiert ist beziehungsweise immer so im Mangelmodus unterwegs ist. Aber auf der anderen Seite blockiert es natürlich jegliche finanzielle Entwicklung beziehungsweise, ja, langfristigen Vermögensaufbau vielleicht oder ja auch eine positivere Zukunft.
Und genau darum geht es eigentlich hier. Und das möchte ich dir aufzeigen: wie du es schaffst, einen langfristigen Plan anzugehen. Und dafür musst du dich, wenn du in dieser Situation stehst, wirklich mal hinsetzen. Und du solltest aus meiner Sicht alles mit einplanen, was in deinem Leben an Kosten entsteht. Denn wenn man in dieser Situation steckt, dann plant man meistens nur das ein, was in diesem Monat oder was direkt an Ausgaben ansteht. Und genau das ist das Problem. Das holt uns irgendwann wieder ein. Und dementsprechend müssen wir uns mal wirklich hinsetzen und einplanen, was so alles wirklich an Kosten auf dich zukommt. Das Ganze empfehle ich dir dann auf den Monat zu rechnen, und schon hast du einen neuen Gradmesser: nicht mehr deinen Kontostand, wie viel Geld du zur Verfügung hast, sondern deine monatliche Bilanz, die dir zeigt: Okay, wie viel Geld darf ich eigentlich ausgeben? Du kennst dann deinen monatlichen Spielraum. Das ist dein neuer Gradmesser, und dein Kontostand ist an der Stelle erst mal irrelevant.
Und wenn du das schaffst, dann kann ich dir sagen, dann wirst du von Monat zu Monat besser dastehen. Dann werden deine Finanzen dir von Monat zu Monat mehr Spaß machen, und du wirst dich immer mehr aus dieser Situation herausarbeiten. Das beste Hilfsmittel, was du dir dafür nehmen kannst, ist unsere App OnePeek, denn die nimmt dich bei genau diesem Thema an die Hand. Du ermittelst im Endeffekt deine Kosten, die wirklich in deinem Leben stattfinden, und sie berechnet dir das Ganze auf den Monat. Und du siehst im Endeffekt glasklar: Wie viel Geld hast du eigentlich wirklich zur Verfügung? Wie viel Geld darfst du wirklich ausgeben, wenn du nicht wieder in diese Spirale reinrutschen willst? Also schau es dir an. Ich wünsche dir damit viel Spaß und natürlich viel Erfolg und bedanke mich bei dir fürs Zuhören.
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