GELDVERSTEHEN
Cover des GELD VERSTEHEN Podcasts
FOLGE 26 · 7. AUGUST 2025 · 13 MIN

Immer wieder Konto leer: Was ist bloß los mit mir?

Worum es geht

In dieser Folge geht es um ein Problem, das viele betrifft: Gutes Einkommen, aber trotzdem bleibt am Monatsende nichts übrig. Woran liegt das? Was läuft schief – im Kopf und auf dem Konto? Und was braucht es, damit sich das endlich ändert?

Diese Episode hilft dir, genau hinzuschauen – und den Unterschied zu verstehen, der dafür sorgt, dass Geld nicht einfach kommt und geht, sondern bei dir bleibt.

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Transkript

Folge 26 zum Nachlesen · 8 Minuten Lesezeit

Warum bleibt eigentlich kein Geld bei dir? Vielleicht kennst du die Situation oder kennst Menschen, die in dieser Situation stecken. Sie verdienen gutes Geld, vielleicht auch schon einige Jahre oder auch Jahrzehnte, aber es bleibt nie wirklich Geld bei dieser Person. Vielleicht bei dir selbst? Vielleicht kennst du ja andere Menschen, denen das so geht. Aber die Situation ist folgende: Das Geld kommt eigentlich rein, aber bei dir bleibt nichts. Dein Kontostand ist nicht wirklich gewachsen, hat sich nicht positiv entwickelt. Das Geld ist im Grunde weg. Das ist schade, tut wahrscheinlich auch ein bisschen weh. Und deswegen schauen wir uns das Thema in dieser Folge mal an. Wenn es dir genauso geht, dann ist diese Folge genau richtig für dich. Wir schauen uns an, wie das überhaupt so kommt, was wohl der häufigste Grund dafür ist, und natürlich auch, was du dagegen tun kannst.

Bevor wir reinschauen, was dort die Ursache sein könnte oder vielleicht auch, was an der Stelle fehlt, wenn man es nicht schafft, dass das Geld bei einem bleibt, noch eine Beobachtung, die ich mit dir teilen möchte, die ich häufig immer wieder bei Menschen wahrnehme. Und zwar ist es das Thema, was so ein bisschen vielleicht dahintersteht oder auch hinter der Ursache steht. Und zwar ist das bei vielen, vielen Menschen da draußen so, und da darfst du ja selber auch mal hinschauen: Für dich war es bisher einfach gar nicht wirklich wichtig, dass das Geld bei dir bleibt, dass das Geld eine Rolle spielt. Also sprich, die Priorität im Kopf war einfach nicht da. Sodass im Endeffekt ja logischerweise die Konsequenz ist, dass es natürlich auch nie dazu kommt, dass du Geld behältst und Geld bei dir bleibt, wenn das gar nicht wichtig für dich ist. Und das ist auch okay. Solange es dich nicht stört, sollst du so weiterleben. Aber wenn du das hier hörst und dich für das Thema interessierst, dann willst du das vielleicht ändern. Und dann ist eine Sache ganz, ganz wichtig: dass du dir bewusst machst, dass es dir natürlich auch erst mal überhaupt wichtiger werden muss. Das heißt, es muss eine gewisse Priorität bekommen, und du musst im Endeffekt oder solltest aus meiner Sicht dann eine klare Entscheidung treffen, dass das Ganze sich in Zukunft in eine andere Richtung entwickeln darf.

Legen wir also los. Was ist das Wichtigste oder der erste Schritt, mit dem du anfangen solltest, wenn du es schaffen möchtest, dass mehr Geld bei dir bleibt? Relativ logisch eigentlich: Du musst natürlich erst mal verstehen, wo dein Geld hinfließt. Du musst im Prinzip lesen lernen, wie deine Geldflüsse laufen. Denn nur dann kannst du natürlich deine Geldflüsse auch lenken und dein System so aufsetzen, dass du Geld bei dir behältst. Und das ist meistens schon die ganz große Krux: die Herausforderung, das einmal für sich so aufzusetzen, dass man ein System hat. Eine Idee davon, wie du den Überblick über deine Geldflüsse behältst, und auch so, dass du im Prinzip Erkenntnisse daraus ziehst.

Denn das kann ich dir auch versprechen: Wenn du das einmal machst, wirst du feststellen, du hast irgendwelche Geldfresser, die du sofort eliminieren kannst. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Die haben wir nämlich alle. Ich übrigens auch, obwohl ich hinschaue. Und ja, der Unterschied ist natürlich, sprich, ich wüsste sofort, wo ich mehr Geld einsparen könnte. Und das ist ein ganz, ganz großer Hebel. Denn ganz, ganz viele Geldfresser, die wir so haben, eliminierst du auf dem Weg automatisch, wenn du sie siehst. Und dementsprechend hast du meistens dadurch schon einen riesen Spielraum, wo sonst das Geld im Prinzip verloren geht. Über die Jahre summiert sich das dann halt auch relativ schnell hoch, wenn du den einen oder anderen Geldfresser einfach ignorierst oder gar nicht siehst. Deswegen musst du dir bewusst machen, wo das Geld hingeht. Und dann kannst du auch die klare Entscheidung treffen: Wofür gibst du dein Geld in Zukunft aus? Was möchtest du dir gönnen? Wo gönnst du dir gerne mit einem guten Gefühl etwas? Worauf kannst du auch verzichten? Wo liegen deine Prioritäten? Und das ist der Schlüssel, der erste Schlüssel, um überhaupt die Chance zu haben, dass Geld bei dir bleibt.

Wie gehst du das Ganze an? Natürlich mit einem sinnvollen Haushaltsbuch. Sinnvoll sage ich aus dem Grund, weil man natürlich dort auch einiges verkehrt machen kann. Deswegen rate ich dir, dort nach einem bestimmten Muster vorzugehen. Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, dann schau dir auf jeden Fall meine App OnePeek an. Die nimmt dich da so ein bisschen an die Hand. Und ansonsten kannst du dich natürlich auch gerne weiter auf geldverstehen.de über das Thema informieren. Und wenn du Fragen zum Thema Haushaltsbuch hast, lass es mich wissen. Hör dir natürlich andere Podcastfolgen an, denn das ist das Kernthema, über das ich hier spreche.

So, und jetzt hast du ein tolles Haushaltsbuch. Du siehst, wo dein Geld hinfließt. Du kannst es lenken. Du hast im Prinzip ja einen guten Überblick, weil du Haushaltsbuch führst. Und was ist der zweite Punkt, den du jedenfalls brauchst, aus meiner Sicht, um einmal ein gutes System zu haben, dass Geld bei dir bleibt? Und zwar ist das eine, ich nenne das mal, ordentliche Struktur auf Kontoebene. Und das fehlt häufig den meisten Menschen auch. Viele Menschen haben dort entweder zu wenig Konten, vielleicht nur ein einziges Konto, über das alles läuft, oder zu viele Konten mit keiner klaren Aufteilung. Und dann haben wir ein Problem, denn dann laufen viele Geldflüsse einfach durcheinander. Dann ist Chaos vorprogrammiert. Ich sage immer gerne, man sieht dann den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und genau das ist ein Riesenproblem, was wir haben, wenn wir vernünftig dafür sorgen wollen, dass Geld bei uns bleibt: dass dort kein Chaos herrscht, sondern dass Ordnung herrscht und Klarheit herrscht.

Und deswegen ist es aus meiner Sicht super, super wichtig, dort eine vernünftige Kontostruktur zu haben. Wie das genau funktioniert, erkläre ich dir zum Beispiel auch in meiner Masterclass. Schau dir das auch auf jeden Fall gerne an unter geldverstehen.de. Wenn du möchtest, dass Geld bei dir bleibt und du Vermögensaufbau betreiben möchtest, dann rate ich dir sehr stark dazu, mindestens ein Konto extra aufzumachen beziehungsweise ein Konto zu haben, was nur für den Vermögensaufbau gedacht ist. Das Geld, was du dorthin legst, das ist nicht zum Ausgeben gedacht, das ist nicht für Rücklagen gedacht. Weil ansonsten wirst du immer wieder verleitet sein, das Ganze wieder auszugeben. Und du schneidest dir da selber wieder ins eigene Fleisch. Und das musst du unbedingt verhindern, indem du dort einen ganz klaren Raum beziehungsweise ein Konto schaffst, wo du Vermögensaufbau betreibst, wo du dein Geld auch zur Seite legst, was du vielleicht im besten Fall auch monatlich fütterst.

Und dann ist es auch nicht schlimm, wenn zum Beispiel ein bisschen Chaos auf deinem, ich nenne es mal, Alltagskonto herrscht. Dein Vermögensaufbau ist davon nicht betroffen. Und ganz, ganz häufig ist das das Problem, dass wir im Endeffekt das Ganze vermischen und uns dadurch selber wieder den eigenen Vermögensaufbau kaputt machen. Und deswegen ist das für den Moment vielleicht mal eine interessante Überlegung für dich. Schau dir doch mal an, wie das bei dir ist. Schau dir doch mal deine Kontostruktur an: Welche Konten hast du so, und welche Funktionen haben diese auch für dich? Gibt es da vielleicht schon eine Ordnung, oder hast du das vielleicht bisher ja gar nicht so klar definiert? Das könnte ein ganz großer Grund dafür sein, dass es dir schwerfällt, einen soliden Vermögensaufbau zu betreiben. Und ja, ich empfehle dir da ganz klar, Rollen zu haben für jedes Konto, was du hast, denn das ändert sofort eine ganze Menge.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Wenn es aktuell so ist, dass Geld nicht so wirklich bei dir bleibt, dass du zwar Geld verdienst, aber im Endeffekt dein Kontostand sich doch nicht positiv entwickelt, sondern vielleicht einfach nur so vor sich hinplätschert, dann könnte es gut sein, dass es dir auf der einen Seite bisher einfach nicht wichtig genug war. Das ist ein Phänomen, was ich ganz häufig erlebe, dass Menschen dort doch erst mal eine Entscheidung treffen müssen, zu sagen: Das ist mir jetzt wichtig, ich möchte das jetzt. Und dann fehlt wahrscheinlich auch die richtige Strategie. Wie gehst du an das Thema ran, und wie bekommst du es hin, dass im Endeffekt Geld bei dir bleibt?

Der wahre Aufwand dafür? Das kann ich dir ganz klar sagen: Wenn du es einmal aufgesetzt hast, ist er mit Sicherheit nicht viel größer, als dir jeden Tag die Zähne zu putzen. Das machst du automatisch, da denkst du gar nicht mehr drüber nach. Und ja, wenn du einmal ein System für dich gefunden hast, wie du es schaffst, deine Finanzen im Blick zu behalten, wie du es schaffst, dass das Geld auch bei dir bleibt, dann ist das nicht aufwendiger als dein tägliches Zähneputzen. Wenn du dir dabei weitere Hilfe wünschst, dann hör natürlich weitere Podcastfolgen. Schau auf geldverstehen.de vorbei und schreib mir gerne, wenn du Fragen hast. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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