GELDVERSTEHEN
Cover des GELD VERSTEHEN Podcasts
FOLGE 51 · 29. JANUAR 2026 · 8 MIN

3 Quick Wins für mehr Klarheit in deinen Finanzen

Worum es geht

Der häufigste Grund, warum am Ende des Monats nicht viel Geld übrig bleibt, ist fehlende Klarheit. In dieser Folge von GELD VERSTEHEN stelle ich dir drei konkrete Quick Wins vor, mit denen du mehr Klarheit und Struktur in deine Finanzen bringst – ohne komplizierte Systeme oder stundenlange Planung.

Mehr GELD VERSTEHEN, zur Haushaltsbuch-App und weitere Ressourcen:

https://geldverstehen.de

Transkript

Folge 51 zum Nachlesen · 5 Minuten Lesezeit

Der häufigste Grund, warum am Ende des Monats nicht viel Geld übrig bleibt, ist Chaos oder fehlende Klarheit. Fehlende Struktur. Denn wenn man nicht genau weiß, wo das Geld überhaupt bleibt, dann weiß man natürlich auch nicht, wo das Geld verloren geht. Und beim Thema Finanzen und Geld, da läuft so einiges durcheinander. Und das macht natürlich Probleme. Und dann ist es schwer, den Überblick zu behalten. Besonders dann, wenn auch noch Familie da ist und sehr, sehr viele Geldflüsse zu organisieren sind, ist das eine Herausforderung.

Da ist natürlich der allergrößte Hebel Klarheit. Je mehr Klarheit herrscht, desto entspannter ist der Umgang mit dem Geld. Und auf der anderen Seite bleibt natürlich dann, wenn Klarheit herrscht, auch viel leichter Geld übrig. Daher möchte ich in dieser Folge meine drei Quick Wins für mehr Klarheit in deinen Finanzen mit dir teilen.

Starten wir mit Nummer eins. Was ich immer wieder beobachte oder sehe, ist eine fehlende klare Kontoaufteilung. Es gibt Familien, die lassen alle Geldflüsse über ein einziges Konto laufen, und manchmal ja genau auch das Gegenteil, dass Menschen sehr, sehr viele Konten haben. Aber eine klare Aufteilung fehlt. Das beides sind natürlich Extrembeispiele. Dazwischen gibt es viele Grauzonen. Aber auf jeden Fall helfen diese beiden Formen sehr, sehr selten dabei, dass du Klarheit in deine Finanzen bekommst. Und deswegen ist es sehr empfehlenswert, nicht alles über ein Konto laufen zu lassen. Dann wird es ganz schwer, einen kleinen Überblick zu behalten.

Und deswegen ist meine erste Empfehlung für dich, wenn du mehr Klarheit in deinen Finanzen haben möchtest, eine glasklare Kontoaufteilung zu wählen. Das heißt, nicht alles über ein Konto laufen zu lassen. Zum Beispiel das Thema Rücklagen auszulagern, dass du ein Alltagskonto hast, dass du ein Rücklagenkonto hast. Und als Drittes empfehle ich immer mindestens ein Vermögensaufbaukonto. Und diese Themen haben alle eine unterschiedliche Idee und haben alle unterschiedliche Dynamiken. Und wenn die durcheinanderfliegen, dann wird es sehr, sehr schwer, dass deine Rücklagen nicht mit deinem Vermögensaufbau verschwimmen, dass dein alltägliches Doing im Prinzip nicht auch schon deine Rücklagen vielleicht auffrisst.

Deswegen empfehle ich sehr, sehr stark als Allererstes: Mach dir eine vernünftige Kontoaufteilung und lege dir für unterschiedliche Ideen in deinen Finanzen auch unterschiedliche Konten an, zumindest Unterkonten, sodass du im Endeffekt dort nicht alles auf einem einzigen Konto liegen hast. Besser ist es allerdings, die Konten vielleicht sogar ganz zu trennen. Das wäre meine Empfehlung an dich. Daher mein Tipp Nummer eins: eine klare Kontoaufteilung, wo jedes Konto, das du hast, auch eine klare Funktion hat und dort nicht Gelder zwischen den Konten einfach hin- und hergeschoben werden nach Belieben, wo du im Prinzip schon alleine darüber Klarheit verlierst, weil deine Kontostruktur nicht gut ist.

Mein Tipp Nummer zwei. Ein ganz wichtiger Bestandteil deiner Finanzen ist es natürlich, den Überblick zu haben über deine Kosten, über deine Ausgaben, und dementsprechend das Thema Haushaltsbuch. Und beim Thema Haushaltsbuch, da scheitern häufig ganz viele Menschen an der Alltagstauglichkeit, nenne ich das gerne. Und wenn du bisher Schwierigkeiten mit deinem Haushaltsbuch hattest oder mit dem Thema Haushaltsbuchführen überhaupt hattest, dann habe ich eine gute Nachricht für dich. Die meisten Menschen machen sich viel zu viel Aufwand, machen es viel zu kompliziert und verlieren so den Überblick. Deswegen ist mein Tipp an dich an der Stelle: Mach es super, super einfach. Denn die meisten scheitern einfach daran, dass es zu komplex wird.

Das ist auch der Grund, warum wir uns entschieden haben, eine eigene App zu entwickeln. Die meisten Apps waren mir einfach zu komplex, hatten zu viele Funktionen, haben viel zu viel Wert darauf gelegt, das Thema Auswertungen in den Vordergrund zu stellen. Das ist für manche Menschen natürlich interessant, aber in 99 % der Fälle wirklich Spielerei. Deswegen ist mein Rat an dich: Lass das Thema Auswertung zum Beispiel weg. Steck dort gar nicht so viele Überlegungen in irgendwelche Analysen rein, sondern fokussiere dich darauf, überhaupt erst mal deine Finanzen zu protokollieren.

Und dafür empfehle ich zum Beispiel kleine Routinen. Zum Beispiel: Nimm immer das gleiche Zahlungsmittel im Alltag, sammel Kassenbons. Setz dir vielleicht eine Erinnerung in dein Handy sozusagen. Wir haben einen Reminder in unserer App. Den kannst du nutzen. Mach es dir auf jeden Fall einfach. Schau nicht zu viel links und rechts, schau nicht auf irgendwelche Auswertungen. Die Erkenntnisse, die kommen meistens dann wirklich auf dem Weg, wenn du dabei bist und mal anfängst, wirklich Haushaltsbuch zu führen und wirklich deine Finanzen zu tracken. Und das auf eine möglichst einfache Art und Weise. Denn dann schaffst du es dranzubleiben, und dann kommen die Erkenntnisse beiläufig. Automatisch.

Und mein dritter wichtiger Tipp für dich, wenn du mehr Klarheit in deinen Finanzen wünschst, vor allen Dingen für die, die in Partnerschaft leben oder mit anderen Menschen, mit einer Familie zusammenleben: Dann empfehle ich dir eine Sache, und zwar eine klare Trennung zwischen persönlichen Ausgaben und den gemeinsamen Ausgaben. Wer zusammenlebt, der hat natürlich auch logischerweise gemeinsame Ausgaben. Aber trotzdem hat natürlich auch jeder seine persönlichen Ausgaben. Und wenn das verschwimmt, dann wird es ganz, ganz schnell unübersichtlich. Und das ist die größte Herausforderung, die Menschen haben, die ja nicht alleine leben. Denn dann entstehen natürlich auch immer wieder Interessenskonflikte unter Umständen. Und wenn das Ganze verschwimmt, dann wird es auch sehr, sehr schwer, dort Klarheit in den Finanzen zu haben.

Daher ist meine Empfehlung, eine klare Trennung zu haben, weil es sonst ganz schnell ein Riesenchaos wird. Und damit meine ich nicht nur beim Konto eine klare Kontoaufteilung zu haben, sodass ihr ein Gemeinschaftskonto habt und einzelne Konten, sondern natürlich auch das ganze Haushaltsbuch-Thema. Eine klare Trennung zu haben: Führt getrennt Haushaltsbuch, führt ein Haushaltsbuch für eure gemeinsamen Ausgaben, und ja, mit den persönlichen Ausgaben, die jeder hat, sollte dann auch jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht. Und das führt dazu, dass ihr natürlich viel weniger Diskussionen überhaupt habt, wenn ihr das einmal vernünftig besprochen habt und eine klare Trennung habt. Aber natürlich auch zu viel mehr Überblick und Klarheit. Und wenn es einmal sortiert ist, dann brauchst du eigentlich nie wieder darüber nachdenken. Das ist ein Riesenvorteil. Und deswegen empfehle ich euch an der Stelle: Führt eine ganz klare Trennung ein in euren Finanzen, für mehr Klarheit.

Das waren meine drei Quick Wins für mehr Klarheit in deinen Finanzen. Wenn du dir noch mehr Tipps und Ideen und vor allen Dingen Struktur in deinen Finanzen wünschst und Ruhe in deinen Finanzen, dann hör dir meine anderen Folgen an! Denn genau darum geht es hier in diesem Podcast. Ich bedanke mich fürs Zuhören, und bis zum nächsten Mal.

Der nächste Schritt: Bring Struktur in deine Finanzen

Genau dafür habe ich einen kostenlosen Crashkurs erstellt: Schritt für Schritt, direkt in dein Postfach, ohne Fachchinesisch – und ohne Verzichtspredigten.

100% kostenlos. Deine Daten sind sicher und bleiben anonym. Kein Spam und mit einem Klick einfach zu beenden.

Passende Folgen