GELDVERSTEHEN
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FOLGE 57 · 12. MÄRZ 2026 · 7 MIN

Die #1 Hürde beim Überblick über dein Geld

Worum es geht

Warum fühlt sich der Überblick über die eigenen Finanzen oft so kompliziert an – selbst wenn man sich Mühe gibt und vielleicht sogar ein Haushaltsbuch führt? Viele investieren viel Zeit und Energie, sehen auf dem Konto aber trotzdem keine echte Entwicklung, sondern eher Chaos. In dieser Folge geht es um die größte Hürde auf dem Weg zu klaren Finanzen.

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Transkript

Folge 57 zum Nachlesen · 5 Minuten Lesezeit

Was ist eigentlich die ganz große Hürde beim Überblick über deine Finanzen? Und zwar so, dass es dir auch wirklich hilft? Oder anders gesagt: Was steht zwischen dem extrem hohen Aufwand, viel Energie in dein Haushaltsbuch zu stecken, und dem, dass du es auf deinem Konto wirklich siehst? Nämlich eine langfristige Entwicklung, die positiv ist und keine Achterbahn. Kein Chaos. Denn meistens ist die Lösung, mehr Aufwand reinzustecken, mehr Auswertungen zu machen, sich mehr damit zu beschäftigen, nicht die Lösung, wenn du finanziell eine Aufwärtsspirale erzeugen willst. Meistens ist das nämlich sogar ein Hindernis. Und ja, was die häufigste Hürde ist, was die größte Hürde ist, woran viele Menschen scheitern, und natürlich auch, was die Lösung für das Thema ist, darum geht es in dieser Folge.

Ich möchte direkt auf den Punkt kommen. Das große Problem, das dir im Wege steht, ist es, dass es einfach schwer ist, einen vernünftigen Überblick über seine Finanzen hinzubekommen. Und zwar, weil es gar nicht so einfach ist, alle seine Geldflüsse einzufangen. Meistens erzeugen die vielen Geldflüsse, die wir haben, ein ganz großes Chaos, was leider super schwer ist, irgendwie einzufangen. Und logischerweise, je mehr Geldflüsse da sind, zum Beispiel wenn du eine Familie hast, dann wird es immer schwieriger, die alle einzufangen.

Denn Geldflüsse haben die Eigenschaft, nicht alle einheitlich zu funktionieren. Geldflüsse passieren nicht alle einfach monatlich, sondern natürlich sind auch Geldflüsse da, die zum Beispiel jährlich sind, oder Geldflüsse, die quartalsweise laufen. Es gibt Geldflüsse, die kannst du fest einplanen. Es gibt viele unplanbare Kosten, es gibt unregelmäßige Kosten wie Reparaturen oder wenn du in den Urlaub fahren willst. Und genau das, dass Geldflüsse grundsätzlich eine sehr unterschiedliche Dynamik haben, macht es extrem schwer, alle einzufangen, zu erfassen. Das im ersten Schritt. Und noch schwerer ist es natürlich, eine vernünftige Vergleichbarkeit herzustellen. Und zwar so, dass du klare Erkenntnisse gewinnst und auch klar einordnen kannst, welche Kosten, welche Ausgaben vielleicht zu hoch ausfallen und, ja, wo überhaupt dein Spielraum ist.

Was ist die Lösung für das Problem, dass die Geldflüsse alle so durcheinanderlaufen? Das ist eigentlich das, worüber ich hier auch immer wieder spreche, und auch so ein bisschen der Kern unserer App, was unsere App für dich macht. Und zwar dafür zu sorgen, dass du eine Vergleichbarkeit hast zwischen all deinen Geldflüssen. Und nur dann kannst du auch entscheiden: Ist vielleicht dein Urlaub zu teuer? Nur dann kannst du sehen, ob vielleicht irgendwie deine Miete viel zu hoch ist im Vergleich zu anderen Kosten. Denn nur wenn du es schwarz auf weiß siehst und selber deine eigenen Zahlen bewerten kannst, bekommst du eine sinnvolle Antwort, wofür du persönlich Geld ausgeben willst, weil du es im Endeffekt selber bewerten musst.

Und wir neigen häufig dazu, immer im Außen zu gucken, was richtig wäre bei bestimmten Werten, bei bestimmten Zahlen. Was machen andere? Und das ist logischerweise für uns völlig egal, denn wir müssen unsere eigenen Entscheidungen treffen. Nur so bekommst du deine Finanzen auf ein solides Fundament, und zwar so, dass es dir Spaß macht, dass es dir guttut, dass deine Bedürfnisse gedeckt sind. Ja, dafür führst du eigentlich Haushaltsbuch. Und dass du selber erkennen kannst und lesen kannst, an welcher Stelle du zu viel Geld ausgibst. Und ja, wo du vielleicht auch was anpassen solltest. Und dafür musst du schwarz auf weiß eine vernünftige Vergleichbarkeit in deinen Finanzen erkennen. Und das muss dir ein Haushaltsbuch geben.

Wie schaffst du es nun, dass du eine vernünftige Vergleichbarkeit hinbekommst? In der Mathematik würde man es nennen: alles auf einen gleichen Nenner bringen. Und ich nenne das häufig deine Monatsbilanz. Das heißt für mich, du sammelst alle deine Ausgaben ein, die du hast, egal in welchem Rhythmus, egal ob die monatlich sind oder jährlich sind oder ob sie planbar sind, ob sie vielleicht auch unregelmäßig auf dich zukommen, und sammelst alles ein und berechnest das runter auf den Monat, was dich jeder einzelne Geldfluss im Monat wirklich kostet.

Warum bietet sich dafür der Monat an? Weil die meisten Geldflüsse eh auf Monatsbasis sind. Zum Beispiel dein Gehalt. Wenn du irgendwo ein festes Gehalt hast, ist es auf Monatsbasis, und die meisten Ausgaben wie Miete, Strom, Gas, Telefon laufen eh schon monatlich. Deswegen macht es großen Sinn, dort auch monatlich zu denken und alle anderen Geldflüsse, die halt nicht monatlich sind, auch mit einzuplanen und auch auf den Monat zu holen. Das ist auch das, was wir mit unserer App machen. Wir sammeln deine ganzen Geldflüsse mal ein, beziehungsweise die App sammelt die Geldflüsse mit dir gemeinsam ein und berechnet die dann für dich auf den Monat, damit du einen glasklaren Überblick darüber hast, was du im Monat so an Kosten hast. Und dann siehst du, wie sich dein Geld wirklich verteilt, und dann kennst du auch deinen Spielraum.

Und die meisten haben diese Geldflüsse, die nicht monatlich laufen, nicht so wirklich auf dem Schirm. Das ist ein Riesenproblem. Das ist dann das Problem, dass du gewisse Rückschläge erlebst, dass plötzlich Kosten auf dich zukommen, die du gar nicht auf dem Zettel hattest. Das ist der entscheidende Schlüssel: Hab alle Geldflüsse auf dem Zettel. Berechne die auf den Monat runter, und dann kannst du für diese nicht monatlichen Ausgaben auch einfach Rücklagen einplanen. So bekommst du Ruhe in deine Finanzen. Und das ist das, was du eigentlich wahrscheinlich anstrebst, wenn du Haushaltsbuch führst und es bisher nicht so richtig schaffst, dort einen kleinen Überblick zu gewinnen und klare Entscheidungen zu treffen, weil du keine vernünftige Vergleichbarkeit hast.

Wenn du dir das noch mal genauer anhören möchtest und dir vielleicht auch eine Eins-zu-eins-Anleitung wünschst, wie du das Ganze umsetzt, dann schau dir unbedingt die GELD VERSTEHEN Masterclass an und hör dir natürlich weitere Podcastfolgen an. Ich wünsche dir dabei viel Erfolg, und vielen Dank fürs Zuhören.

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