Worum es geht
Warum gelingt es manchen Menschen scheinbar mühelos, Geld zur Seite zu legen und ein Vermögen aufzubauen, während andere immer wieder in dieselben finanziellen Schwierigkeiten geraten? In dieser Folge geht Per der Frage nach, was die einen anders machen als die anderen – und die Antwort ist überraschend: Es sind selten die großen Dinge, sondern meist nur ein paar kleine Stellschrauben im Alltag, die den entscheidenden Unterschied ausmachen.
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Transkript
Folge 71 zum Nachlesen · 6 Minuten Lesezeit
Was ist eigentlich der große Unterschied zwischen Menschen, die entspannt ihr Geld zusammenhalten, die eigentlich immer irgendwas zur Seite legen können, die ja locker ein Vermögen aufbauen, nebenbei immer Geld zur Verfügung haben, wenn auch mal unangenehme Rechnungen auftauchen, und Menschen, die genau das nicht schaffen? Meiner Erfahrung nach sind es nämlich keine großen Dinge, die solche Menschen anders machen, sondern eigentlich nur kleine Dinge, die sich auch relativ leicht in den Alltag integrieren lassen. Und ja, wenn man sie einmal vernünftig bewerkstelligt hat, stellen sie auch gar kein Problem dar. Deswegen geht es in dieser Folge um die drei wichtigsten Unterschiede im Alltag von Menschen, die gut mit ihrem Geld auskommen, die gut mit ihrem Geld umgehen, und Menschen, die ja immer wieder in die gleichen Themen reinrutschen und immer irgendwie Probleme mit dem Geld haben.
Punkt Nummer eins und ein ganz klares Verhaltensmuster von Menschen, die es eben nicht schaffen, ihr Geld vernünftig zusammenzuhalten, die eigentlich immer in Schwierigkeiten rutschen, ist, dass sie eigentlich nicht so wirklich merken, dass sie immer so einen kleinen Tick zu viel von ihrem Geld ausgeben, und, wie gesagt, das gar nicht richtig wahrnehmen und ja einfach keinen Überblick darüber haben. Und dadurch, dass sie keinen Überblick haben, wo ihr Geld eigentlich hingeht, geben sie ja immer so einen Tick zu viel von dem aus, was da ist. Und dazu neigt man automatisch. Da gibt es einen Begriff für: das Gesetz der Verschwendung, das Parkinsonsche Gesetz der Verschwendung, was einfach besagt, dass die Ausgaben automatisch bis an den Rand des Einkommens steigen. Und wenn man ja keinen Überblick darüber hat, wo das Geld eigentlich hinfließt, passiert genau das.
Und das passiert meistens den Menschen, die ja mit dem Geld nicht so wirklich auskommen. Die geben immer so ein klein bisschen zu viel aus und sehen dadurch, dass sie keinen Überblick haben, auch nicht, wo das Geld eigentlich wirklich verloren geht, wo ihre Geldfresser sind. Und dadurch, dass sie es nicht sehen und nicht wissen, haben sie auch gar keine Lernkurve, kommen nie in eine Aufwärtsspirale, schaffen es nie wirklich, Geld zur Seite zu legen, kein Vermögen aufzubauen. Menschen hingegen, die einen klaren Überblick darüber haben, wo ihr Geld hinfließt, tappen gar nicht in die Falle, dass sie diesen Tick zu viel Geld ausgeben. In den allermeisten Fällen braucht man nämlich auch null Komma null Lebensqualität einzuschränken, wenn man den klaren Überblick über seine Finanzen hat. Dann weiß man ganz genau, wo seine Stellschrauben sind.
Und alleine dadurch, dass du siehst, wo dein Geld hinfließt, wirst du es schaffen, dein Geld besser zusammenzuhalten. Deswegen ist die erste und wichtigste Lösung immer hinzuschauen: Wo landet mein Geld, und wo kann ich Dinge optimieren? Im Zweifel: Wo geht auch Geld verloren? Wenn du das nicht erkennst, wenn du nicht erkennst, wo du eigentlich Geld verlierst, wo deine Geldfresser sind, dann wirst du es auch schwer haben, mit deinen Finanzen auf einen grünen Zweig zu kommen. Und deswegen ist meine Empfehlung für dich: Hol dir mal unsere App, da kannst du deine Finanzen sehr, sehr gut in den Griff bekommen beziehungsweise dir einen glasklaren Überblick verschaffen. Und das ist meistens der wichtigste Schlüssel, wenn du mit deinen Finanzen erfolgreicher sein willst.
Das zweite Thema, das Menschen, die mit ihren Finanzen sehr gut auskommen, im Griff haben und das Menschen, die mit ihrem Geld nicht so gut auskommen, wahrscheinlich gar nicht auf dem Schirm haben, ist, eine vernünftige Rücklagenplanung aufzusetzen. Weil wir ganz einfach immer wieder in solche Situationen kommen werden in unserem Leben, dass irgendwo große Summen auf dich zukommen, mit denen du vielleicht gar nicht so genau gerechnet hast, dass irgendwelche Ausgaben kommen, die du in deinem Monat von deinem Monatsgehalt wahrscheinlich nicht bewerkstelligen kannst. Und ja, wenn du die nicht mit eingeplant hast, dann werden sie natürlich dich oder deine Finanzen aus der Balance bringen.
Und Menschen, die mit ihren Finanzen gut aufgestellt sind, haben das in der Regel einfach auf dem Schirm, haben irgendwo dafür gesorgt, dass in diesem Fall Geld da ist, Geld vorhanden ist. Sei es nur eine kleine Summe, die du jeden Monat zur Seite legst, sie wird dir irgendwann natürlich den Rückenwind geben, wenn irgendwelche Summen auf dich zukommen, irgendwelche Reparaturen oder irgendwelche blöden Rechnungen, die du so nicht auf dem Schirm hattest. Wenn du das vernünftig eingeplant hast, dann wird das nicht zum Problem. Und meistens sind es diese Summen oder diese Ausgaben, die Menschen, die keine gute Planung haben, aus der Balance bringen und die im Endeffekt, wenn vielleicht doch mal ein bisschen was angespart wurde, das Ganze sofort wieder zunichtemachen. Daran scheitert meistens ein langfristiger Vermögensaufbau, wenn keine vernünftige Rücklagenplanung da ist. Daher kann ich dir nur empfehlen: Fang an, kleine Summen für diese Ausgaben, die dich da irgendwo aus der Hecke überfallen könnten, zur Seite zu legen, damit du, wenn es so weit ist, einfach darauf zurückgreifen kannst und mit deinen Finanzen stabil bleibst.
Und der dritte Unterschied zwischen Menschen, die es schaffen, Vermögen aufzubauen, Geld zur Seite zu legen, und Menschen, die es nicht schaffen, ist meiner Erfahrung nach eine ganz, ganz wichtige Sache. Und zwar haben die Menschen, die es nicht schaffen, Vermögen aufzubauen, in den meisten Fällen nicht mal richtig die Absicht, haben dafür nicht mal richtig den Plan gemacht, Vermögen aufzubauen, sondern haben das irgendwo in die Zukunft verlagert beziehungsweise nie so richtig auf dem Schirm und keinen glasklaren Plan dafür, wie sie es überhaupt schaffen, Vermögen aufzubauen. Und Menschen, die Vermögen aufbauen, haben dafür eine Priorität, haben das als klare Absicht irgendwo für sich definiert, haben sich klar einen Plan gemacht, wie sie es schaffen, Geld zur Seite zu legen, beziehungsweise machen es einfach. Richten sich meinetwegen einen Dauerauftrag auf ein extra Konto ein, und schon findet Vermögensaufbau statt.
Aber die Menschen, die es halt nicht schaffen, haben das meiner Erfahrung nach meistens niemals so richtig eingeplant, weil sie halt vielleicht an anderen Stellen struggeln oder einfach erst mal merken: Ich komme mit dem Geld gar nicht aus, wie soll ich denn Vermögensaufbau betreiben? Sprich, sie haben nicht mal die Idee davon, dass sie mit ihren Finanzen irgendwo Vermögensaufbau betreiben. Wenn du an der Stelle erkennst, dass du im Prinzip ja noch nicht mal so richtig den Plan hast, dann kann ich dir nur empfehlen: Mach das, setz dich hin und setz dir ganz klar das Ziel, dass du auch Vermögen aufbaust, dass du in Zukunft eine gewisse Summe zur Seite legst. Und meiner Erfahrung nach ist das Ganze häufig nur einmal vernünftig aufgesetzt, und dann lässt du die Zeit einfach für dich arbeiten. Wenn du das einmal machst und in ein paar Monaten dann zurückguckst, wirst du sehr, sehr froh darüber sein, dass du das begonnen hast. Aber du musst es halt einmal machen. Und das ist das, was viele Menschen ja leider einfach nicht machen und daher überhaupt keine Chance haben, Vermögen aufzubauen.
Wie gesagt, noch mal kurz zusammengefasst: Es sind meistens eher die kleinen Stellschrauben, die es zu verändern gilt, wenn man finanziell erfolgreich sein will. Und das waren jetzt so die aus meiner Sicht drei größten Baustellen, die Menschen unterscheiden, die es schaffen, vernünftig mit dem Geld auszukommen, vernünftigen Vermögensaufbau zu betreiben und auch Geld bei sich zu behalten, und Menschen, die es halt nicht schaffen. Wenn du dich daran wiedererkannt hast, dann hast du vielleicht jetzt den klaren Ansatz, was du tun kannst. Dementsprechend bedanke ich mich fürs Zuhören und wünsche dir dabei viel Erfolg. Und wir hören uns beim nächsten Mal.
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