GELDVERSTEHEN
Cover des GELD VERSTEHEN Podcasts
FOLGE 69 · 4. JUNI 2026 · 7 MIN

Du kennst deine Geldfresser – und änderst trotzdem nichts. Warum?

Worum es geht

Du glaubst zu wissen, wo dein Geld verloren geht – und trotzdem änderst du nichts daran. Kein Wunder: Denn was uns dabei als erstes in den Sinn kommt, sind meistens gar nicht unsere wahren Geldfresser. Warum das so ist und was wirklich dahintersteckt – darum geht es in dieser Folge.

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Transkript

Folge 69 zum Nachlesen · 5 Minuten Lesezeit

Wenn ich dich jetzt fragen würde: „Warum bleibt eigentlich bei dir kein Geld übrig?“, und du hast eine Antwort im Kopf, ja, wo wahrscheinlich dein Geld verloren geht. Das heißt, du hast eine klare Idee davon, wo du eigentlich Geld einsparen könntest. Du kannst es aber trotzdem nicht umsetzen. Dann wage ich mal eine kleine These: Ich glaube, dann hast du noch nicht die richtige Antwort im Kopf, was denn wirklich dein Geldfresser ist. Das, woran du da denkst, ist nicht dein wahrer Geldfresser, weil du wahrscheinlich an etwas denkst, worauf du absolut nicht verzichten möchtest. Und wahrscheinlich hast du keine Ahnung davon, was deine eigentlichen Geldfresser sind. Und wenn du dich darin wiederfindest, dann ist diese Folge zum Thema Geldfresser genau das Richtige für dich. In dieser Folge möchte ich dir erläutern, was häufig das Problem ist beim Thema Geldfresser finden und wie du damit umgehen solltest.

Was wir denken, ist natürlich nicht immer wahr. Und häufig, bei dem Thema Geldfresser, macht der erste Impuls sogar sehr, sehr viel kaputt, weil unser Bewusstsein ganz einfach Dinge tilgt und die Wahrnehmung einfach nicht alles sieht, was da ist. Und deswegen sind wir bei dieser Frage sehr, sehr schnell bei Dingen, die wir uns gefühlt gönnen, also bei Dingen, die uns wichtig sind und, ja, die uns etwas bedeuten, auf die wir eigentlich nicht verzichten wollen. Und das ganz Gefährliche bei diesen Dingen ist, dass das nämlich bei jedem was anderes ist. Bei dem einen ist es das Auto, bei dem anderen ist es Kleidung, beim nächsten Technik, beim nächsten Urlaub. Ja, und wir landen häufig schnell in so einer Art Vergleichsmodus und sehen daher, wenn wir an Geldfresser denken, Dinge, die wir uns gönnen, die andere sich vielleicht nicht gönnen, so in der Form, wie wir das tun. Ja, und wenn das Geld dann knapp ist, dann haben wir ganz schnell diese Dinge im Kopf, die natürlich dafür verantwortlich sind, dass unsere Finanzen leiden.

Warum ist das so? Ja, weil wir ganz einfach sehr bewusst für diese Dinge Geld ausgeben und uns das halt sehr präsent ist. Daraus entsteht schnell ein Teufelskreis. Denn wenn wir Dinge vor Augen haben, auf die wir verzichten müssten, wenn wir an das Thema rangehen, dann hält uns das auch davon ab, überhaupt genauer hinzugucken, weil wir natürlich fürchten, dass wir etwas streichen müssen, was uns eigentlich sehr, sehr wichtig ist. Und so oder so ähnlich habe ich das schon sehr, sehr häufig erlebt. Das Problem daran ist natürlich: Wenn wir nicht hinschauen, finden wir unsere wahren Geldfresser, das, wo dein Geld wirklich verloren geht, einfach nicht heraus.

Was ist also zu tun? Was müssen wir machen, um unsere wahren Geldfresser herauszufinden? Natürlich erstens: Du brauchst einen klaren Überblick. Du musst halt hingucken. Auch auf die Gefahr hin, dass es vielleicht wehtun könnte, musst du dir einen glasklaren Überblick verschaffen, wo dein Geld eigentlich wirklich hinläuft oder hinfließt. Und zweitens, ganz, ganz wichtig: Wenn du einen kleinen Überblick über die Ausgaben hast, ist es auch wichtig, eine Vergleichbarkeit zu haben, dass du im Endeffekt ja sehen kannst: Für was gibst du eigentlich wie viel im Verhältnis auch aus? Da ist meine Empfehlung, das Ganze immer durch eine Monatsbilanz zu machen, wie wir das auch in unserer App machen. Schau dir deswegen auf jeden Fall unsere App an! Probier das Ganze mal! Die erstellt mit dir gemeinsam deine Monatsbilanz, und dann wirst du relativ schnell einen guten kleinen Überblick über deine Ausgaben haben.

Und was dann passiert, ist oft verrückt. Da habe ich schon alles Mögliche erlebt, dass Menschen plötzlich realisieren, wie teuer zum Beispiel Dinge sind, die sie vorher gar nicht so gesehen haben. Ich habe das schon erlebt, dass Menschen dann ihr Auto abgeschafft haben, weil es einfach einen Riesenanteil des Monatsbudgets gefressen hat, obwohl sie es gar nicht brauchten. Ich habe gesehen, dass Menschen ja extrem viel Geld für Kleidung ausgegeben haben, wo sie selber ja gar keinen Wert drin gesehen haben. Ich habe Menschen erlebt, die sich ja ganz, ganz viele Spontankäufe, irgendwelches Spielzeug oder Gadgets gegönnt haben, was dann eigentlich immer nur in der Ecke lag und trotzdem dafür gesorgt hat, dass ja die Finanzen im Ungleichgewicht waren. Ich habe mal jemanden gehabt, der hat festgestellt, dass er eigentlich den Löwenanteil seiner Ausgaben in Handwerkerarbeiten steckt und immer wieder sein Haus renoviert. Ja, und das eigentlich komplett den Rahmen sprengt. Und als die Person das so ein bisschen mehr in den Griff bekommen hat, waren alle finanziellen Themen, die vorher da waren, einfach komplett gegessen.

Ja, weil, wenn man das Ganze schwarz auf weiß wirklich sieht, ist das immer der Schlüssel dazu, zu verstehen, wo eigentlich wirklich das Geld verloren geht. Und das Geld geht nicht da verloren, wo du es gerne ausgibst, beziehungsweise für Dinge, die du brauchst in deinem Leben, um zufrieden zu sein, um happy zu sein, um das Leben so zu leben, wie du dir das wünschst. Sondern meistens geben wir auch Geld aus, wo wir eigentlich den Wert gar nicht so sehen. Und meistens sind das verborgene Ausgaben. Weil wir gar nicht so genau hingucken, sehen wir es nicht. Wenn wir es sehen, verändert sich alles.

Und deine wahren Geldfresser machst du erst sichtbar, wenn zwei Dinge gegeben sind. Erstens: Du musst alle Ausgaben mal irgendwo schwarz auf weiß stehen haben. Du musst alles erfassen. Und da musst du eine vernünftige Vergleichbarkeit herstellen, und schon hast du dort die Handhabung, mit deinen Geldfressern anders umzugehen. Dann siehst du selber, was zu viel Raum einnimmt, und dann kannst du selber bewerten, wo du dein Geld in Zukunft ausgeben willst. Also meine Empfehlung: Starte noch heute, hol dir unsere App, verschaff dir einen glasklaren Überblick über deine Finanzen, und du wirst schon bald realisieren, wo dein Geld wirklich verloren geht. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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