GELDVERSTEHEN
Cover des GELD VERSTEHEN Podcasts
FOLGE 9 · 10. APRIL 2025 · 11 MIN

Dauerhaft Überblick über deine Finanzen – So geht’s!

Worum es geht

Hast du manchmal das Gefühl, dass deine Finanzen ein einziges Chaos sind? In dieser Folge von GELD VERSTEHEN sprechen wir darüber, warum ein kurzfristiger Überblick nicht ausreicht – und wie du stattdessen eine solide finanzielle Basis schaffst. Erfahre, welche Prinzipien dir helfen, dauerhaft die Kontrolle über dein Geld zu behalten und deinen Kontostand nachhaltig zu verbessern. Klingt spannend? Dann hör unbedingt rein!

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Transkript

Folge 9 zum Nachlesen · 7 Minuten Lesezeit

Du wünschst dir einen glasklaren Überblick über deine Finanzen. Vielleicht hast du ein bisschen Chaos festgestellt, und du merkst, dir fehlt eigentlich so ein bisschen die Kontrolle über deine Finanzen. Du möchtest gerne verstehen, wohin dein Geld fließt. Dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Ich möchte darüber sprechen: Was heißt es überhaupt, konkret den Überblick zu haben? Und natürlich auch: Was ist dafür zu tun, dass du endlich das Gefühl hast, du hast den Überblick und du hast Kontrolle über dein Geld?

Jetzt könnte man natürlich sagen: Eigentlich ist es doch mega einfach. Du musst doch eigentlich nur deine Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen, und schon hast du den Überblick. Ist doch eigentlich super trivial, oder? Kann man so sehen. So einfach ist es dann aber meistens doch nicht. Und deswegen gibt es ja auch diesen Podcast, wo ich darüber spreche. Und ich möchte mit dem, was ich hier mache, nicht nur dafür sorgen, dass du Überblick über deine Finanzen hast, sondern ich möchte eigentlich einen weitergehen.

Denn Überblick ist immer nur ein gewisser Zwischenschritt beziehungsweise eine Momentaufnahme. Wenn du jetzt hingehst und sagst, ich verschaffe mir jetzt aktuell den Überblick über meine Finanzen, dann wird sich das in Zukunft ja wieder verändern. Denn das ganze Thema Finanzen und Geld ist super dynamisch. Das Leben ist halt einfach in Bewegung. Und wenn du heute den Überblick hast, entsteht morgen garantiert wieder neues Chaos. Es entstehen neue Ausgaben, neue Herausforderungen, und deswegen hilft dir dieser, ich nenne es mal, einmalige Überblick mal kurz und gibt dir kurz ein Gefühl von Kontrolle, aber unterm Strich hilft es dir eigentlich nicht wirklich langfristig.

Und ich kann mir vorstellen, dass das, was du dir eigentlich wünschst, ist, permanente Klarheit zu haben. Immer und jederzeit zu wissen, wo du stehst oder, ja, auch wie es um dein Geld steht. Und wahrscheinlich darüber hinaus nicht nur zu wissen, wie es aussieht, sondern ich könnte mir vorstellen, dass das, was du wirklich willst, ist, dass dein Kontostand sich zusätzlich auch noch positiv entwickelt. Und wenn du dafür kein langfristiges Konzept hast, dann ist jede Bemühung, die du machst, eigentlich immer nur eine Momentaufnahme. Und deswegen setze ich sehr stark darauf, ein langfristiges Konzept zu geben.

Ich verstehe das Ziel meiner Arbeit hier – und das ist auch meiner Meinung nach das Ziel, das du haben solltest –: nicht nur dir einen Überblick zu verschaffen, sondern, wie ich es nenne, eine finanzielle Basis zu schaffen, ein Fundament zu schaffen. Genau das definiere ich wie folgt: Erstens kannst du von deinem Einkommen, was du hast, gut und entspannt dein Leben bestreiten. Das ist im ersten Schritt das Wichtigste. Darüber hinaus bist du auch noch abgesichert. Das heißt also, wenn mittelfristig irgendwelche größeren Anschaffungen anstehen oder irgendwelche Dinge, die dich sonst aus der Bahn werfen können, hast du dich dagegen abgesichert. Und im dritten Schritt ist mein Ziel, dass du nicht nur abgesichert bist und dein Leben entspannt bestreiten kannst, sondern dass du auch noch langfristigen Vermögensaufbau betreiben kannst. Und zwar einen Vermögensaufbau, der nicht beim nächsten kleinen Windstoß wieder über den Haufen geworfen werden muss.

Oder kurz gesagt: Du kannst dein Leben entspannt leben, und dein Kontostand wächst. Das sollte aus meiner Sicht dein Ziel sein. Und jetzt kommt natürlich die spannende Frage: Wie geht das? Wie schafft man das? Was ist die Reise, die ich da für dich habe? Das möchte ich dir jetzt mit drei Schritten grob skizzieren.

Der erste Schritt ist natürlich, dass du Überblick über deine Geldflüsse brauchst. Denn genau das ist die Ausgangslage im Grunde für alles. Wenn du nicht weißt, wo dein Geld hinfließt, bist du im Grunde sonst handlungsunfähig. Und um die Kontrolle über deine Finanzen zu haben, musst du einfach verstehen, wo dein Geld hinfließt. Und der klassische Weg dahin, das rauszufinden, ist ein Haushaltsbuch, was ich dir natürlich schwer ans Herz lege und worum es hier in diesem Podcast hauptsächlich geht. Und aus meiner Sicht werden dabei häufig Fehler gemacht, die dann dazu führen, dass du zwar viel Aufwand betreibst und trotzdem keine Ergebnisse hast. Wenn es dir so geht, dass du mit dem Haushaltsbuch grundsätzlich Schwierigkeiten hast, dann hör dir auf jeden Fall weitere Folgen von diesem Podcast an. Meine Empfehlung für den Moment ist es: Schau dir doch mal OnePeek an. OnePeek ist meine Haushaltsbuch-App und ein super Tool als Einstieg. Damit kriegst du sehr schnell einen klaren Überblick darüber, was du so im Monat ausgibst, und kannst es auch laufend damit gut im Blick behalten. Und genau das ist die Grundlage, jederzeit deine Finanzen optimieren zu können und deine Gewohnheiten, was das Thema Geld angeht, anzupassen.

Schritt Nummer zwei: Was du unbedingt brauchst, um den Überblick und die Kontrolle über deine Finanzen zu haben, ist eine sinnvolle Kontostruktur. Was meine ich damit? Also es gibt aus meiner Sicht nichts Schlimmeres, als wenn du alle deine Finanzen komplett über ein Konto zum Beispiel laufen lässt. Da ist nämlich Chaos vorprogrammiert. Wir haben eine Menge Geldflüsse, die in unserem Leben einfach stattfinden. Und wenn wir alles über ein Konto laufen lassen, weißt du eigentlich nie, wo du stehst. Du weißt nie, welche Ausgaben noch auf dich zukommen, welche Ausgaben noch anstehen und wann vielleicht auch die nächste größere Abbuchung schon wieder dein Konto leer macht. Und dann hast du im Prinzip auch keine Ahnung, was dein aktueller Kontostand aussagt, und du hast keine Kontrolle darüber oder keinen Überblick darüber, wo du gerade stehst. Ganz besonders dann, wenn du vielleicht auch noch mehrere Personen in deinem Haushalt hast, solltest du das unbedingt vermeiden.

Und andersrum, was im Grunde fast genauso schlimm ist: wenn du mehrere Konten hast ohne klares Konzept, also ohne eine klare Funktion deiner Konten. Denn auch dann wird es dir sehr, sehr schwerfallen, dort Kontrolle und Überblick zu gewinnen. Dann verteilt sich nämlich das Chaos nur über mehrere Konten. Deswegen ist meine Lösung für dich: Du brauchst ein einfaches und klares Kontenmodell mit einer klaren Funktion für jedes Konto. Jedes Konto hat nur eine einzelne Funktion. Was meine ich damit? Ich empfehle, drei Funktionen für deine Konten vorzusehen: ein Konto für deinen Alltag, ein Konto für Rücklagen und ein Konto für deinen Vermögensaufbau. Man kann das Ganze natürlich mit mehreren Konten auch machen, aber mindestens eins solltest du auf jeden Fall für jeden dieser Bereiche haben. Dann wird es dir auch viel, viel leichter fallen, einen klaren Überblick über deine aktuelle Situation zu haben. Denn dann vermischen sich nicht Rücklagen, Vermögensaufbau und auch dein Alltag in einem Konto oder in unterschiedlichen Konten.

Auf Basis dessen, dass du jetzt deine Geldflüsse kennst und eine sinnvolle Kontostruktur hast, rate ich dir sehr stark, deine Geldflüsse zu automatisieren und dafür zu sorgen, dass du a) automatisch Rücklagen bildest für die Dinge, für die du Rücklagen bilden solltest, und b) auch deinen Vermögensaufbau durch zum Beispiel einen Dauerauftrag automatisierst. Denn dann ist an alles gedacht, dann laufen deine Finanzen, dein Vermögensaufbau automatisch, und du kannst dich entspannen und hast einen klaren Überblick über deine Finanzen.

Das waren ganz grob angerissen meine drei Schritte hin zu einem soliden finanziellen Fundament. Denn wie gesagt, es reicht meistens nicht, sich einen temporären, kurzen Überblick über seine Finanzen zu verschaffen. Aus meiner Sicht sollte man sich eine langfristige Strategie aneignen, die dann dazu führt, dass du nie wieder den Überblick verlierst über deine Finanzen und, ja, auch dein Kontostand wachsen wird. Du siehst, es ist ein bisschen was zu tun.

Aber keine Angst, das hört sich im ersten Moment vielleicht nach viel an. Vielleicht überfordert dich das auch, was ich dir hier gerade erzählt habe. Aber ich kann dir sagen: Wenn man das strukturiert angeht und vor allem nach und nach mal implementiert und aufsetzt, dann ist es wirklich kein Hexenwerk. Wenn du Lust hast, das Ganze Schritt für Schritt umzusetzen, und da gerne einen Plan für hättest, dann empfehle ich dir meine Masterclass. Das ist im Grunde ein Blueprint dafür. Und daran zeige ich dir, wie du dir Schritt für Schritt dein finanzielles Fundament aufsetzt. Ich bedanke mich bei dir fürs Zuhören, und wie immer: Wenn du Fragen hast, melde dich gerne. Bis zum nächsten Mal.

Der nächste Schritt: Bring Struktur in deine Finanzen

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