Worum es geht
Fühlst du dich manchmal gefangen in einem finanziellen Kreislauf, in dem immer zu wenig Geld da ist und du nur von einem Geldeingang zum nächsten lebst? In dieser Podcast-Folge sprechen wir über genau dieses Gefühl – und warum es so schwer ist, da allein wieder herauszukommen. Du erfährst, wie ein Perspektivwechsel möglich wird und was es braucht, um Schritt für Schritt aus dem Mangelmodus herauszukommen und eine neue finanzielle Richtung einzuschlagen.
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Transkript
Folge 34 zum Nachlesen · 7 Minuten Lesezeit
Kennst du auch den dauerhaften Mangelmodus, bei dem du immer zu wenig Geld hast, bei dem du ja eigentlich immer wieder Angst hast vor Rechnungen, die auf dich zukommen könnten, bei dem du nie große Sprünge machen kannst, was finanzielle Dinge angeht? Ja, immer in so einer Art Alarmbereitschaft bist? Ich kann mir vorstellen, wenn das so ist, dann ist das mit Sicherheit sehr, sehr anstrengend und natürlich auch super nervig. Und wenn du in der Situation steckst, dann bist du meistens in so einer Art Kreislauf gefangen, wo du ganz, ganz schwer rauskommst, und eigentlich immer auf den nächsten Geldeingang wartest.
Und ja, vielleicht steckst du da drin. Vielleicht kennst du das. Und wenn du jetzt keine Idee hast, wie du da rauskommst aus diesem Kreislauf, dann ist diese Folge genau richtig für dich. Denn ich möchte dir jetzt deine nächsten drei Schritte vorstellen, die du tun kannst und tun solltest, wenn du in Zukunft in eine finanzielle Aufwärtsspirale kommen möchtest.
Schritt Nummer eins, ganz, ganz wichtig für dich: Du brauchst einen neuen Fokus. Denn wahrscheinlich wird es so sein, und da bin ich mir ziemlich sicher: Aktuell ist in deinem Fokus der nächste Geldeingang, beziehungsweise du schaust hin: Wann kommt wieder das Gehalt? Damit ich im Prinzip ja all meine Probleme erst mal wieder beiseiteschieben kann. Und was ich dir sagen kann, ist, dass Geld beziehungsweise der nächste Geldeingang niemals die Lösung für dieses Thema ist, sondern du bist ja aktuell mehr im Fokus beim Mangel. Das merkst du daran, dass du eigentlich immer mehr brauchst und es nie genug ist und sich das ganze Jahr wie so eine Spirale anfühlt, aus der du nicht mehr rauskommst.
Das ist logisch und auch total verständlich und mit Sicherheit auch nachvollziehbar, denn der Druck ist ja da. Du brauchst Geld. Wenn das Geld knapp ist, dann scheint Geld auf jeden Fall die Lösung zu sein. Aber um aus diesem Kreislauf rauszukommen, ist Geld definitiv nicht die Lösung. Ich habe schon häufiger das Gesetz der Verschwendung angesprochen, was im Endeffekt besagt, dass ja mit deinem steigenden Einkommen auch deine Ausgaben steigen werden. Automatisch. Und es gibt so viele Menschen, die auch richtig gut verdienen. Wahrscheinlich besser verdienen als du – wird es immer geben, und auch die stecken teilweise genau in diesem Kreislauf drin. Und deswegen ist mehr Geld an sich erst mal nicht die Lösung.
Denn du musst als Erstes, im ersten Schritt, deinen Fokus verändern und nicht aufs nächste Geld hoffen, sondern dir die Frage stellen: Was holt mich da raus? Du solltest deinen Fokus verändern und auf eine Aufwärtsspirale setzen und nicht auf den nächsten Geldeingang. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, der im Endeffekt dafür sorgt, wie du dich in Zukunft mit deinem Geld verhältst beziehungsweise wie du im Prinzip deine Entscheidungen triffst. Und dein Ziel sollte es also sein, eine Aufwärtsspirale zu erzeugen und nach und nach immer besser dazustehen und in kleinen Schritten zu versuchen, aus diesem Kreislauf eine kleine Aufwärtsspirale zu erzeugen, und mit super kleinen Babysteps zu versuchen, Schritt für Schritt dort besser und besser dazustehen. Und das sollte als Allererstes dein neuer Fokus sein. Und wenn du den Fokus erst mal hast, hast du schon eine Menge gewonnen und wirst es mit Sicherheit viel, viel leichter haben, aus diesem Kreislauf auszusteigen.
Schritt Nummer zwei, und das ist so ein bisschen der Schlüssel, um diese Aufwärtsspirale auch wirklich zu erzeugen, ist es, dass du lernst, deine Geldflüsse zu verstehen. Das heißt, du musst lernen zu verstehen, wohin dein Geld gerade wirklich fließt. Du kannst dir vorstellen, jeder Euro, den du einnimmst, jeder Euro, der bei dir landet, bietet dir die Möglichkeit, ihn entweder auszugeben oder in irgendeiner Form zu behalten beziehungsweise dafür zu sorgen, dass du finanziell eine Aufwärtsspirale erzeugst. Und aktuell wird es mit Sicherheit so sein, wenn du nicht in einer Aufwärtsspirale steckst, dass das Geld irgendwo hingeht und wegfließt von dir, was du in Zukunft ja erst mal lesen lernen darfst, damit du verstehst, wo dein Geld bleibt, um dann neue Entscheidungen treffen zu können.
Und ganz wichtig dabei ist, dass du es nicht nur vermutest, wo dein Geld hinwandert, dass du es ungefähr weißt. Du kannst da theoretisch auf dein Konto gucken und sagen: Okay, ich sehe ja, wo ich mein Geld ausgebe. Meistens denken wir, dass wir wissen, wo unser Geld landet, bis wir dann schwarz auf weiß wirklich sehen, wo es landet. Da kommen meistens dann interessante Erkenntnisse auf uns zu, und häufig ist das auch ein Aufwachen, wenn man das das erste Mal richtig macht. Und erst dann, wenn du es wirklich siehst, wo dein Geld hinwandert, dann kannst du Einfluss nehmen.
Da ist mein Tipp: Starte mit unserer App, denn die nimmt dich dabei an die Hand, wie du es hinbekommst, deine wahre Monatsbilanz mal zu erstellen, nicht nur deinen Kontostand anzugucken und wo deine Geldausgänge sind, sondern wirklich mal alle Geldflüsse, die du hast, auf den Monat zu berechnen, alles mit einzufangen, was du da an Ausgaben hast, und dann eine klare Übersicht zu generieren, die dir dann ja die Möglichkeit gibt, die Dinge zu lenken. Und ja, erst wenn du das geschafft hast oder wenn du das gemeistert hast, dann sitzt du am Steuerrad deiner Finanzen, und dann kannst du neue Entscheidungen treffen.
Und der dritte Schritt: Wenn du jetzt angefangen hast zu verstehen, wo dein Geld eigentlich hinfließt, wie gesagt, dann sitzt du am Steuerrad, dann hast du die Chance, das Geld in Zukunft anders zu lenken. Und jetzt ist der dritte Schritt dann natürlich, neue Prioritäten in dein Leben zu bringen und anzufangen, auch einen Teil deines Geldes einfach zu behalten. Und auch wenn es am Anfang nur wenig ist, wird das den Unterschied machen. Wenn du konsequent jeden Monat einen Teil deines Geldes bei dir behältst, im besten Fall sogar eine vernünftige Rücklagenplanung daraus machst und anfängst, Geld so zur Seite zu legen, dass es auch bei dir bleibt, dann wirst du relativ schnell merken, dass daraus eine Aufwärtsspirale entsteht.
Ist ja ganz logisch. Wenn du es jeden Monat schaffst, einen Teil deines Geldes zur Seite zu legen, kommst du aus diesem Kreislauf raus, dass du wieder neues Geld brauchst, sondern du schaffst eigentlich von Monat zu Monat, dort ein kleines Vermögen aufzubauen und nicht nur Geld auszugeben, sondern dein Geld auch zusammen zu behalten. Und ja, ich sage immer: Geld ausgeben ist einfach, aber Geld behalten ist genauso einfach. Und ich denke, das Ziel, was du haben solltest, ist, dass natürlich beides seinen Raum bekommen sollte. Und jeder Euro, den du bei dir behältst, der holt dich einen kleinen Schritt aus dieser Spirale raus und bringt dich in eine Aufwärtsspirale.
Kurz zusammengefasst: Viele, viele Menschen stecken irgendwo in so einer Spirale fest, wo sie im Endeffekt ja so eine Art permanenten Mangelmodus spüren. Irgendwie fehlt immer das Geld, ist immer zu wenig da, und der Fokus ist auf den nächsten Geldeingang ausgerichtet. Wenn der nächste Geldeingang kommt, dann ist erst mal wieder alles in Ordnung. Das Problem dabei ist: So wirst du niemals Fortschritt bekommen, wenn du diesen Fokus hast, wenn du eigentlich in diesem Mangelmodus steckst. Denn du wirst dazu neigen, das Geld einfach auszugeben, hast keinen klaren Plan, wie du dein Geld zusammenhältst.
Deswegen empfehle ich dir die folgenden drei Schritte. Zuerst solltest du darauf achten, dass du einen neuen Fokus bekommst. Also, wie gesagt, dein Fokus wird wahrscheinlich jetzt dabei sein, aufs nächste Geld, auf den nächsten Geldeingang zu hoffen. Und dein neuer Fokus sollte auf jeden Fall ausgerichtet sein auf eine Aufwärtsspirale, die dich Schritt für Schritt dann aus diesem Mangelmodus rausholt. Der zweite Schritt ist es, dir einen glasklaren Überblick zu verschaffen, wo dein Geld aktuell wirklich hinwandert. Denn das macht dich dann handlungsfähig. Dann kannst du neue Entscheidungen treffen. Und der dritte Schritt ist es dann natürlich, die Entscheidung über deine aktuellen Geldausgaben neu zu treffen beziehungsweise deine Prioritäten anzupassen und deine Gewohnheiten so auszurichten, dass im Endeffekt ja auch Geld bei dir bleibt.
Genau dafür empfehle ich dir unsere App. Mit der kannst du starten. Verschaff dir einen kleinen Überblick, wo dein Geld eigentlich wirklich landet. Wenn du das siehst, wirst du schon automatisch eine Menge Dinge anpassen, davon bin ich überzeugt. Und wenn dich der gesamte Prozess, den ich empfehle, interessiert, dann schau dir auf jeden Fall auch die Masterclass von GELD VERSTEHEN an, denn dort nehme ich dich an die Hand, Schritt für Schritt Ordnung und Struktur in deine Finanzen zu bringen und dich so aufzustellen, dass in Zukunft Geld bei dir bleibt.
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