Worum es geht
Viele Menschen wissen, dass ein Haushaltsbuch der Schlüssel zu klaren Finanzen ist. Trotzdem bleibt es oft ein Projekt, das man ewig vor sich herschiebt. In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau das passiert und welche gedanklichen Hürden dir das Leben unnötig schwer machen. Du erfährst, welche drei Stolpersteine fast jeden ausbremsen und wie ein anderer Blick auf das Thema plötzlich erstaunlich viel Leichtigkeit hineinbringt.
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Transkript
Folge 44 zum Nachlesen · 7 Minuten Lesezeit
In dieser Folge werde ich über drei Dinge sprechen, die dir das Haushaltsbuchführen deutlich leichter machen, wenn du bisher Schwierigkeiten damit hast. Meistens ist es ja so eine Aufgabe, die man sehr schnell vor sich herschiebt. Ganz einfach, weil logischerweise ein Aufwand damit verbunden ist. Für viele Menschen ist das ein riesengroßer Berg. Und deswegen ist es auch für viele unvorstellbar, überhaupt ein Haushaltsbuch zu führen beziehungsweise das Ganze wirklich mal durchzuziehen. Und, ja, in dieser Folge möchte ich über meine Erfahrungswerte sprechen beziehungsweise über die drei wichtigsten Dinge aus meiner Erfahrung, aus meinen Coachings, was Leute brauchen, denen das halt schwerfällt. Was sind die drei Dinge, die denen das Leben unfassbar viel leichter machen mit dem Haushaltsbuch? Und, ja, wie kannst du diese drei größten Showstopper, die das ganze Thema mit sich bringt, einfach umgehen, sodass du, ja, in Zukunft einen glasklaren Überblick über deine Finanzen bekommst und, noch wichtiger, diesen nie wieder aus den Augen verlierst?
Der erste kleine Hack ist eigentlich nur so eine Kopfsache. So eine kleine Idee, die du brauchst. Denn ein ganz häufiges Problem ist es, dass Menschen das Thema viel, viel zu groß machen. Damit meine ich nicht nur im Kopf, sondern auch in der Umsetzung. Ich habe dort riesengroße Excel-Tabellen gesehen, die gefühlt kilometerlang waren, und Menschen, die mir erzählt haben, dass sie sich jede Woche stundenlang damit beschäftigen müssen, ihr Haushaltsbuch zu führen, und trotzdem hinterher, ja, eigentlich kaum Erkenntnisse hatten. Beziehungsweise dass die Tabellen oder dieser Aufwand sich irgendwie gar nicht gelohnt haben, weil es nicht geholfen hat, meistens sogar eher verunsichert hat, weil eigentlich keine sinnvollen Erkenntnisse dabei rumgekommen sind und eigentlich unterm Strich nur viel Arbeit entstanden ist, aber kein wirklicher Überblick.
Und deswegen ist mein erster Punkt, den ich mit dir teilen möchte, einmal umzudenken. Der Hack Nummer eins ist: Es ist viel, viel simpler. Was ist eigentlich ein Haushaltsbuch? Und aus meiner Sicht ist ein Haushaltsbuch eigentlich nur eine Liste über deine monatlichen Ausgaben. Das ist das Ziel von deinem Haushaltsbuch. Nicht mehr und nicht weniger. Und darum sollte es immer gehen. Und das solltest du dir vor Augen führen, dass das Thema gar nicht so groß ist. Du brauchst eigentlich nur zu wissen: Was hast du ausgegeben, und wie viel hast du ausgegeben, beziehungsweise was hat das Ganze gekostet? Und dann ist auch völlig egal, wie du das Ganze pflegst, ob du das auf Papier machst, in einer Excel-Tabelle oder sonst wo. Du brauchst eine lange Liste von deinen Ausgaben, was du im Monat ausgibst, und das ist ein fertiges Haushaltsbuch. Und meistens ist diese Liste dann doch gar nicht so lang, wie man es erwartet.
Und genau das sollte dein Fokus sein: eine Liste zu erstellen. Was hast du an Ausgaben im Monat? Und schon hast du ein fertiges Haushaltsbuch. Ohne irgendwelche Diagramme, Kategorien und so weiter. Einfach nur diese Liste ist das, was alles verändert. Und wenn du dabei so ein bisschen Unterstützung willst oder auch ein gutes Tool haben willst, dann schau dir auf jeden Fall unsere Haushaltsbuch-App an, denn die nimmt dich dabei an die Hand, genau diese Liste einmal sauber zu erstellen.
Der zweite Hack, auf den du achten solltest, bezieht sich auf das eigentliche Kernproblem oder die größte Herausforderung beim Haushaltsbuchführen. Und zwar, dass Geldflüsse meistens sehr, sehr stark durcheinanderlaufen und in einem Riesenchaos münden. Du hast halt Ausgaben, die sind regelmäßig, du hast welche, die sind unregelmäßig, es gibt wiederkehrende, es gibt Ausgaben, die du tagtäglich tätigst, es gibt große Ausgaben, es gibt kleine Ausgaben, und, ja, das fliegt meistens alles durcheinander und ist irgendwie dann meistens sehr, sehr unsortiert.
Und was ist die Lösung? Ziemlich banal. Ich rate dir sehr stark dazu, nur in zwei Listen zu denken und zwei Ausgabetypen zu trennen. Das sind einmal die Fixkosten und, so wie ich sie nenne, die Flexkosten, das heißt die flexiblen Ausgaben. Die Fixkosten sind all das, was du, ja, so vertraglich irgendwo abgesichert hast, was Ausgaben sind, auf die du 100 Prozent genau planen kannst, die definitiv auf dich zukommen. Das ist eine Liste, die kannst du ein einziges Mal erstellen und jeden Monat wieder neu verwenden und wieder rausholen. Das ist das Schöne an der Fixkostenliste. Die ist einmal erstellt, da muss man sich einmal mit auseinandersetzen, und dann hat man diese Liste. Und von Zeit zu Zeit kann sich daran natürlich was ändern. Aber du brauchst einmal diese eine Liste.
Und, ja, auf der anderen Seite ist Haushaltsbuchführen natürlich auch, deine flexiblen Ausgaben zu pflegen. Das sind dann die Flexkosten. Die sind fortlaufend, da musst du jeden Tag so ein bisschen Arbeit reinstecken. Und dabei geht es meistens erst mal nur darum, überhaupt eine Routine aufzubauen. Denn das ist meistens die größte Herausforderung. Deswegen auch da die Empfehlung: Schau dir auf jeden Fall unsere App an, die hat eine Reminder-Funktion. Da kannst du dich genau daran erinnern lassen. Und, ja, wenn du dich daran hältst und das Thema einfach so strukturierst, wirst du sehr, sehr schnell merken: Du wirst ziemlich leicht zu dieser einen Liste kommen und deine Ausgaben alle erfassen. Schon hast du ein sauberes Haushaltsbuch, was dir einen klaren Überblick über deine Ausgaben gibt.
Die dritte große Herausforderung, woran Haushaltsbücher sehr, sehr häufig scheitern, ist auch im Grunde ein Umdenken. Denn ganz, ganz viele Menschen starten, wenn sie ans Thema Haushaltsbuch gehen, mit den falschen Erwartungen. Die Idee ist dann meistens: Wir müssen das Ganze sehr, sehr stark analysieren. Es geht hauptsächlich um Auswertung. Es geht darum, schnell Erkenntnisse zu haben. Und genau das macht das ganze Thema sehr, sehr schwer, wenn ich so daran gehe. Denn wenn wir zu früh auf das Thema Auswertung gucken, dann wird es meistens schwer, überhaupt Erkenntnisse zu haben, weil alles so verschwimmt. Manchmal haben wir noch nicht alles erfasst. Und, ja, wir sind eigentlich mit dem Kopf beim falschen Thema. Denn in den meisten Fällen geht es um eine andere Sache.
Das ist dann für mich Hack Nummer drei: Lass die Erkenntnisse auf dich zukommen. Denn deine Rolle beim Haushaltsbuchführen sollte passiv sein. Und zwar: Beim Aufschreiben bist du aktiv, aber bei den Erkenntnissen solltest du passiv darauf schauen. Das heißt, die wertvollsten Erkenntnisse kommen alle beiläufig. Das kann ich dir versprechen. Das wirst du, wenn du das erste Mal auf deine Liste schaust, vielleicht nicht glauben. Aber du wirst es merken: Wenn du das zweite oder dritte oder das vierte Mal in Folge auf deine Ausgabenliste schaust, auf deinen Monat, auf deine monatliche Bilanz, dann wirst du mit dem Abstand viel, viel besser erkennen, wie du deine Weichen in Zukunft stellen solltest, wo deine Geldfresser sind. Deswegen ist mein Rat an dich: Lass dir Zeit damit. Schau nicht zu früh auf eine Auswertung. Erwarte nicht, dass du sofort die klaren Erkenntnisse hast. Das eine oder andere wird sich vielleicht auftun, aber die wahren, wertvollen Erkenntnisse kommen mit der Zeit, kommen beiläufig, und deine Rolle beim Haushaltsbuchführen sollte eher eine passive Rolle sein. Du bist Beobachter, und die einzige Aufgabe ist es, deine Ausgaben zu protokollieren.
Noch einmal ganz kurz zusammengefasst: Grundsätzlich ist das Thema Finanzen, Haushaltsbuchführen, für viele Menschen viel, viel zu groß, und daher sind sie gehemmt, da heranzugehen. Und, ja, es ist so als Aufgabe dann häufig schwer zu bewältigen. Daher rate ich dir sehr stark dazu: Mach ganz, ganz kleine Schritte. Das ist meistens der Schlüssel zum Erfolg. Und schau erst mal, dass du es hinbekommst, eine vernünftige Routine beim Aufschreiben deiner Finanzen zu finden. Eine, die zu deinem Alltag passt. Die nicht darauf abzielt, dass du jetzt sofort das perfekte Haushaltsbuch hast, dass du sofort die perfekten Erkenntnisse hast, sondern einfach nur darauf abzielt, die Gewohnheit aufzubauen, Haushaltsbuch zu führen. Denn meiner Erfahrung nach sind die Menschen, die mit ihrem Haushaltsbuch am erfolgreichsten sind, diejenigen, die sich damit einfach Zeit nehmen. Und je schneller du erfolgreich werden willst mit deinem Haushaltsbuch, desto mehr versuchst du, es zu erzwingen. Und das steht meistens, ja, dem Erfolg so ein bisschen im Wege.
Und wenn du jetzt Lust hast, dein Haushaltsbuch zu starten, dann empfehle ich dir natürlich: Lad dir unsere App herunter, die ist kostenlos, und die nimmt dich dabei an die Hand. Viel Erfolg damit!
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