GELDVERSTEHEN
Cover des GELD VERSTEHEN Podcasts
FOLGE 59 · 26. MÄRZ 2026 · 8 MIN

Umgang mit Geld lernen: Nur eine Sache musst du wirklich verstehen

Worum es geht

Wenn du gut verdienst – aber am Ende trotzdem nichts übrig bleibt, liegt das Problem oft nicht dort, wo du suchst. Viele versuchen, ihre Finanzen mit mehr Disziplin in den Griff zu bekommen: weniger ausgeben, mehr einschränken, härter zu sich selbst sein. Kurzfristig funktioniert das vielleicht – langfristig führt es meist genau wieder zurück zum Ausgangspunkt. In dieser Folge geht es um die eine Sache, die fast alle übersehen, wenn sie ihren Umgang mit Geld verändern wollen.

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Transkript

Folge 59 zum Nachlesen · 5 Minuten Lesezeit

Wie schaffst du es, dass Geld wirklich bei dir bleibt? Wie musst du deinen Umgang mit Geld gestalten, dass es erstens entspannt ist, dir Ruhe gibt und vielleicht sogar Spaß macht? Genau das wird uns leider nirgendwo gezeigt. Nicht in der Schule oder sonst wo. Und wenn es dir so geht, dass du eigentlich sehr gut verdienst und das Geld trotzdem weg ist, du vielleicht ab und zu sogar in den Dispo rutschst oder es einfach nicht schaffst, etwas zur Seite zu legen, oder nur unzufrieden bist, weil du irgendwie immer Stress mit dem Thema Geld hast, dann solltest du auf jeden Fall deinen Umgang mit Geld anders gestalten. Und wie du das anstellst, darum geht es in dieser Folge. Beziehungsweise um die eine Sache, die du wissen solltest, wenn du mit deinen Finanzen anders umgehen möchtest.

Viele Menschen tappen nämlich in eine Falle, wenn es darum geht, anders mit dem Geld umzugehen. Denn was ist das, was wir meistens machen? Ein logischer Gedanke: Wenn das Geld weg ist, dann gibst du natürlich zu viel Geld aus. Also musst du auf der anderen Seite hingehen und sagen: Ich streiche meine Ausgaben zusammen. Und fängst dort an zu suchen, wo du eventuell Einsparmöglichkeiten hast, und legst den Fokus darauf. Und ja, dich in letzter Konsequenz zu zwingen, weniger Geld auszugeben. Im Grunde so was. So eine Art Diät zu machen in finanzieller Hinsicht.

Das ist natürlich auch klar nachvollziehbar. Meistens geht man das Thema nämlich ja an, wenn es irgendwie akut ist und wenn man da einen Schmerz hat. Sonst würde man das Thema wahrscheinlich eher wegschieben und gar nicht betrachten. Deswegen ist es meistens so: Das Thema fühlt sich akut an, wenn man daran denkt. Und ja, dementsprechend braucht man gefühlt eine schnelle Lösung, was bedeutet, dass man in irgendeiner Form sofort das Geld anders zusammenhalten will.

Klappt das? Hilft das wirklich? Bringt einen das wirklich voran? Erst mal vielleicht, definitiv. Aber es kostet dich sehr, sehr viel Anstrengung. Und in den allermeisten Fällen ist das Ganze mit einem Jo-Jo-Effekt verbunden. Und genau diese Situation, in der du jetzt steckst, wird irgendwann wiederkommen. Denn der Weg, einfach nur seine Ausgaben zusammenzustreichen, ist niemals nachhaltig. Und das Thema Finanzen begleitet dich allerdings dein Leben lang. Und deswegen brauchst du dort auch eine nachhaltige Lösung beziehungsweise eine nachhaltige Herangehensweise und solltest nicht in diese Falle tappen und den Fokus darauf legen, wie du deine Ausgaben mit viel Schmerz zusammenstreichen kannst.

Was ich persönlich gelernt habe durch meine vielen Coachings mit Menschen, die genau an diesem Punkt stehen, ist eher, dass, ja, diese Härte, die du da reinbringst, wenn du versuchst, mit aller Gewalt deine Finanzen irgendwie anders zu gestalten, meistens das Ergebnis killt. Also im Prinzip dafür sorgt, dass du, ja, nicht vorankommst, weil du halt diese Härte mit reinbringst. Und sich selber einzuschränken ist auf der einen Seite natürlich auch schwer und nicht schön. Macht keinen Spaß. Deswegen ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht darum geht, so eine Diät zu machen, dich radikal zu verändern, sondern um eine ganz andere Sache.

Und das ist die Sache, auf die du dich immer fokussieren solltest, und zwar: zu verstehen. Deswegen heißt das Ganze hier auch GELD VERSTEHEN. Du solltest darauf hinarbeiten, deine Finanzen besser lesen zu können. Denn in den allermeisten Fällen sehen wir gar nicht direkt, was uns eigentlich so durchgeht, beziehungsweise wo das Geld so durchgeht. Und das selber zu erkennen und die eigenen Prioritäten zu verstehen, ist im ersten Moment auch gar nicht so einfach.

Das ist meine Erfahrung mit dem Thema: Was dir in den allermeisten Fällen fehlt, wenn du nicht so den klaren Ansatz hast, wie du jetzt mit deinem Geld anders umgehen solltest, ist der Blick auf das große Ganze, auf das große Bild, wo dein Geld wirklich tagtäglich hinfließt. Du siehst meistens in dieser Situation nicht, wo dein Geld wirklich verloren geht. Und was dir eigentlich nur fehlt, ist Klarheit. Und wenn du diese Klarheit hast, beziehungsweise wenn du dann diese Klarheit erarbeitet hast, dann passiert Folgendes: dass du beiläufig den Kurs anpasst, beiläufig deine Ausgaben korrigierst und, ja, so dafür sorgst, dass du langfristig finanziell immer erfolgreicher wirst, dass es immer mehr Spaß macht, dass immer mehr Leichtigkeit reinkommt. Und das ist es, worum es dir gehen sollte.

Was heißt das jetzt konkret? Du solltest den Fokus nicht darauf lenken, was wegkann, beziehungsweise, ja, zu schauen, wo du etwas zusammenstreichen kannst, sondern den Fokus darauf legen, dass du anfängst, deine Finanzen besser zu verstehen. Das bedeutet, du solltest aus meiner Sicht einmal ganz klar vernünftig aufschreiben, und zwar mit System, wo dein Geld eigentlich wirklich hingeht, und dich darauf fokussieren, dort Routinen aufzubauen, wie du deine Finanzen verwaltest beziehungsweise im Blick behältst. Das alleine kostet genug Energie. Beziehungsweise, ja, das wird dich alleine schon genug beschäftigen und wird dich langfristig einfach viel, viel mehr voranbringen. Du wirst dabei definitiv schon direkt Erkenntnisse gewinnen, wenn du mal eine vernünftige Aufstellung gemacht hast. Und ja, du wirst immer mehr Klarheit gewinnen. Und zwar dann, wenn du es auch vernünftig mit einem System machst.

Und das, was den meisten Menschen da fehlt, mal ganz kurz angerissen – hör dir gerne andere Folgen an, da gehe ich im Detail mehr darauf ein. Aber was den meisten Menschen fehlt, wenn sie an das Thema Haushaltsbuch rangehen, ist eine vernünftige Vergleichbarkeit in deinen Ausgaben. Denn dann kannst du ja nur schwer entscheiden, was deine neuen Prioritäten sein sollen, wenn du nicht wirklich vergleichen kannst, welche Ausgabe jetzt für dich welche Bedeutung hat. Und die meisten Menschen haben dort eher ein Chaos hinterher in ihrer Buchführung. Deswegen ist es sinnvoll, dir mit einem klaren System einen Überblick über deine Finanzen zu verschaffen, was dann dazu führt, dass du automatisch und beiläufig deinen Kurs immer besser und besser gestaltest und immer mehr so gestaltest, dass er im Endeffekt, ja, dann auch zu dir passt und dich finanziell auch erfolgreich macht.

Wenn du dazu mehr wissen willst, dann schau dir auf jeden Fall meine Masterclass an. Da erkläre ich dir ganz genau, wie du das Ganze angehst. Und starte auf jeden Fall, wenn du das Thema Finanzen angehen willst, mit unserer App, denn die hilft dir dabei, diese Vergleichbarkeit, von der ich gerade gesprochen habe, herzustellen. Und ja, höre dir natürlich weitere Folgen an. Ich wünsche dir dabei viel Erfolg, und bis zum nächsten Mal.

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